Kinzigtaltriathlon Gelnhausen 2017

Der Start in die Triathlonsaison erfolgt schon fast traditionell mit dem Kinzigtaltriathlon in Gelnhausen. Mit ca. 350 anderen Athleten ging es am Sonntag morgen im Gelnhäuser Freibad für die Sprintdistanz los. Für viele nur ein Sprint, aber der erste Triathlon im Jahr hat immer etwas Besonderes, da spielt die Distanz keine Rolle. Viele Fragen tun sich morgens auf einmal auf. Hätte ich das Schuhe auf dem Rad anziehen nochmal üben sollen? Hab ich alles eingepackt? Startnummernband, Chipband, Gummis, Babypuder etc . etc. Das erste Mal im Jahr die Wechselzone aufbauen ist immer spannend. Wo hab ich alles immer hingelegt? Welcher Schuh ist vorne, ist das richtig so? Da merkt man ganz schnell dass nichts Routine ist. Da kann man auch schonmal mit dem Helm auf dem Kopf aus der Wechselzone laufen. Aber zum Glück hat man ja Teamkollegen und andere Bekannte. In Gelnhausen herrscht immer eine familiäre Atmosphäre und es ist immer wieder schön alte und bekannte Gesichter zu sehen. Da passt man auf sich auf und jeder hilft dem anderen. So blieb letztendlich auch der Helm in der Wechselzone.

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Um 9:25 startete der Wettkampf für uns Mädels, fast alle Frauen hatten sich in der 2. Startgruppe eingefunden, so war ein fairer Wettkampf möglich. Beim Einschwimmen stieg die Nervosität dann doch ganz schön an. Schließlich war das der erste Test der Saison und sollte klären, ob das Training im Winter angeschlagen hat. Hat sich mein Fleiß im Becken ausgezahlt und kann ich die 500m unter 9 min schwimmen? Wie macht sich die neue Radeinstellung im Wettkampf? Viele Fragen pochten kurz vor dem Startschuss in meinem Kopf und dann ging es los. Vor lauter Ehrgeiz und Anspannung viel zu schnell. Die ersten 100m in 1:30 liegt völlig über meinen Verhältnissen und am Ende musste ich dem ganzen etwas Tribut zollen. Aber insgesamt konnte ich zeigen, dass ich im Wasser gut gearbeitet habe und am Ende stieg ich mit 8:30 aus dem Becken und bei 8:50 überquerte ich die Messmatte. Ziel zu 100% erfüllt. Auch die Sorgen um den Wechsel waren umsonst, irgendwie ist es wie das Fahrrad fahren selbst, man verlernt es halt doch nicht. Allein in der Wechselzone konnte ich schon ein paar Plätze gut machen, da ich mich trotz der kühlen Temperaturen gegen eine Trikot oder Weste entschied und sofort aufs Rad ging. Das erste Hindernis, der kleine Anstieg am Schwimmbad, ging spielerisch und auf der Geraden zum Kreisel am Ortsausgang von Gelnhausen hatte ich schon die ersten Athleten in Sichtweite. Jetzt hieß es nur noch in die Pedale treten und im Kopf dachte ich immer wieder an Lanzarote und dass es immer noch windiger geht. Der Wind pfiff einem nur um die Ohren, sodass man  ganz schön in die Pedale treten musste um in Fahrt zu kommen, aber das gelang mir doch erstaunlich gut. So konnte ich bis zum Wendepunkt bis auf Platz 3 vorfahren. Auf dem Heimweg musste ich nur noch einer Athletin Platz machen und konnte hier nur noch versuchen den Abstand so gering wie möglich zu halten, um vielleicht noch eine Chance beim Laufen zu haben. In Gelnhausen gab es dann noch einmal eine 180 Gradkurve zu überwinden, die einem die Möglichkeit verschaffte einen Überblick über die Konkurrenz zu bekommen. Die Abstände waren nicht all zu groß, was bedeutete, dass ich mich im Laufen keinesfalls all zu sicher fühlen konnte. Einige starke Läuferinnen werden sicherlich ihre Chance in der 3. Disziplin versuchen. In der Wechselzone versuchte ich schnell in die Laufschuhe zu schlüpfen, um dann nochmal alles zu geben. Die Laufstrecke in Gelnhausen hat es mit einem kleinen Anstieg zu Beginn in sich und so können auch 5km lang werden. Nach 2,5km hat man am Wendepunkt auch hier nochmal die Chance die Abstände nach vorne und hinten im Blick zu behalten. Es blieb alles wie beim alten. Ich fühlte mich keine Minute wirklich sicher auf meiner Position und wartete darauf, dass mich Manuela Bartels von den Wetterauern von hinten überholte. Bis zum Schluss gab ich alles um den 4. Platz zu halten, was mir auch bis zur Ziellinie gelang. Total zu frieden in allen 3 Disziplinen war ich froh im Ziel zu sein und mit einem offiziellen 5. Platz hab ich meine Erwartungen an den Tag mehr als übertroffen. 5. Platz deshalb, weil sich eine Vereinskollegin, die in der ersten Startgruppe an den Start ging, auf Platz 2 schob.

Jetzt freue mich auf das weitere Training,meine Saisonhighlights und bin noch mehr motiviert mich immer weiter zu verbessern.

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Goodbye 2016 und hallo 2017. Mit Vollgas ins neue Jahr!

2016 ist Geschichte und mit dem Silvesterlauf haben wir das Jahr auch sportlich gesehen erfolgreich hinter uns gelassen. Ein Jahr voller toller Ereignisse, ein tolles Jahr. Ich habe meine erste Mitteldistanz absolviert und den nächsten Schritt sportlich gesehen gemacht. Ein gutes Ergebnis nach dem anderen. 4. AK 30 bei der DM, eine tolle erste Mitteldistanz und zum Schluss der Aufstieg mit meinem Team in die 2. Bundesliga Süd waren nur ein paar tolle Momente für mich. Insgesamt konnte ich mich in jeder Disziplin weiter entwickeln. 2016 war ein tolles Jahr für mich und 2017 soll dem um nichts nachstehen, doch was ist geplant? 2017 wird groß.

2. Bundesliga Süd

Durch den 2. Tabellenplatz in der Regionalliga konnten wir Girls vom TV Bad Orb uns das Aufstiegsrecht für die 2. Bundesliga Süd sichern, was wir auch mit Stolz annahmen. Mit Bundesliga hatten wir bisher keine guten Erfahrungen gemacht. 2015 bekamen wir schon mal die Chance in der deutschen Premiumklasse zu starten. Die Saison war naja, ich persönlich absolvierte kein einziges Rennen in der 1. Buli. Nächstes Jahr soll es jedoch anders werden. Alle sind motiviert und wollen eine super Saison hinlegen, so auch ich. Das Resultat ist, die Anzahl der Schwimmeinheiten wird erhöht. Ich versuche nun wirklich 3 Mal die Woche ins Wasser zu gehen um in der ersten Disziplin glänzen zu können. Mal schauen ob sich die harte Arbeit auszahlt. Unsere Termine sind: Neckersulm, Woogsprint Darmstadt, Rothsee Triathlonfestival, Fritzlar und last but not least Baunatal. Ich bin jetzt schon total aufgeregt, weil Windschattenrennen so total anders sind wie das was ich bisher gemacht habe.

BASF Cup

Einzelne Rennen der Serie stehen schon immer fest in meinem Wettkampfkalender, weil sie einfach ehrliche Rennen sind. Die Serie bietet anspruchsvolle Rennen mit vielen Höhenmetern, so dass auch ein olympische Distanz eine Herausforderung wird. Mit Maxdorf wird auch meine erste Mitteldistanz im Rahmen des Cups absolviert, danach soll Ladenburg und Viernheim folgen. Mein neues Lieblingsrennen, den Heidelbergman müssen wir jedoch ausfallen lassen, da an dem Wochenende der Ironman in Zürich statt findet, bei dem Flo an der Startlinie steht und ich natürlich am Streckenrand.

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2 Mitteldistanzen

Maxdorf steht schon fest, doch eine zweite sollte noch her, da bin ich noch sehr unentschlossen. Zum Ende der letzten Saison war alles schon fest geplant jedoch änderten einige Veranstaltungen ihr Austragungsdatum, wodurch alles durcheinander gewürfelt wurden. Momentan hab ich mich für meine zweite Saisonhälfte noch nicht entschieden, mal schauen was es wird. Die Entscheidung wird wohl zwischen dem Kult im Allgäu und der Challenge Walchsee fallen. Für mich zwei Herzenswettkämpfe.

Marathon

Nach einer langen Saison werde ich mich für diesen Punkt wohl spontan entscheiden. Da ich mit einem Auge schon in Richtung 2018 schiele, wäre es glaub ich gut hinter diesen Punkt einen Hacken zu machen. Jeder Läufer sollte ja irgendwann mal ein Marathon gelaufen sein. Aber ob ich nach einer langen Saison dann noch bereit bin für lange Läufe, entscheide ich wohl aus dem Bauch im August. Vom Termin her wird es dann wohl der Heimmarathon in Frankfurt werden.

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Die Planung für 2017 ist fast komplett im Sack. Mit dem Silvesterlauf am 31.12.2016 habe ich sportlich das alte Jahr mit einem guten Bauchgefühl für 2017 verlassen. Ich bin zuversichtlich, dass 2017 genauso gut, wenn nicht sogar noch besser als 2016 wird. Ich freue mich schon jetzt auf alles was auf mich zu kommt. Auf jeden Laufkilometer, auf jeden Armzug im Wasser und viele schöne Radausfahrten.2017 ich bin bereit dich zu rocken und gespannt welche Überraschungen du für mich bereit halten wirst.

 

 

 

Thoni Mara ( made in Germany)

„Thoni Mara made in Germany“.  Durch meinen Freund bin ich auf diese bunte Marke aufmerksam geworden. Seit diesem Jahr wird Florian von Thoni Mara im Bereich Laufen unterstütz und war vom ersten Tragen absolut begeistert von Passform und Trageeigenschaften. Das machte mich neugierig: was er gut findet, muss ich zumindest auch einmal testen. Made in Germany ist ja ein absolutes Qualitätsmerkmal, aber wo findet man denn das eigentlich noch? Viele Marken produzieren in Asien und anderen Billiglohnländern. Aber bei Thoni Mara wird noch ganz traditionell im sächsischen Erzgebirge produziert und zwar alles. Für mich war das ein besonderer Grund diese kleine, aber feine Marke mal genau unter die Lupe zu nehmen. So fragte ich an, ob ich nicht mal ein/ zwei Produkte testen könne.

Zu Thoni Mara selbst

Thoni Mara hat sich mit der Produktion von Laufklamotten ganz auf die Bedürfnisse der Läufer eingestellt. Aber wer ist eigentlich Thoni Mara?  Der Name stammt nicht etwa wie man vermuten könnte von dem Begründer der Firma ab, sondern ist ein Wortspiel aus der Bezeichnung des Marathonläufers, der auch Marathoni genannt wird und verschreibt sich eben genau dessen Bedürfnissen. 2007 wurde diese noch junge Marke von Christian Schwab, selbst Marathonläufer, gegründet. Das damalige Ziel war es, ein Shirt zu entwickeln, dass durch herausragende Funktionalität überzeugt, aber auch im Design den großen Marken um nichts nach steht. Produziert wird alles in Jahnsbach im Erzgebirge, früher Hochburg der Strumpfindustrie in Deutschland und genau diese Kenntnisse machte man sich für die Entwicklung jenes Shirts zu eigen. Hauptmerkmal von Thoni Mara ist, dass die Klamotten komplett nahtlos hergestellt werden und mit 10 hochmodernen Rundstrickmaschinen produziert werden. Die Färberei, die den Klamotten dann die bunten und leuchtenden Farben verleihen, sitzt ebenso in Deutschland, was ökologische Arbeitswege mit geringer Umweltbelastung bedeutet..

Stoffe und Eigenschaften

Der Stoff mit denen Thoni Mara arbeitet ist ein 2 lagiges Jersey aus 60% Polyamid 35% Polypropylen und 5% Elasthan. Dieses Fasergemisch ist besonders gut geeignet für die Herstellung von Laufbegleitung. Die Polypropylenfasern liegen auf der Innenseite, sind hydrophob und haben somit die Eigenschaft kein Wasser auf zu nehmen. Der Feuchtigkeitsabtransport wird dann durch die Polyamidfasern gewährleistet. Dieses System zeichnet sich somit durch eine schnelle Rücktrocknungseigenschaft aus. Zusätzlich haben diese Fasern noch eine antibakterielle Funktion, was einer Geruchsbildung vorbeugt und die Klamotten für längeres tragen eignet. Die Art der Verarbeitung ist komplett nahtlos. Die Shirts und Hosen werden sozusagen rundgestrickt, wodurch keine Nähte entstehen. Was für einen besonders angenehmen Tragekomfort sorgen soll und  für eine enorme Elastizität in alle Richtungen sorgt. DCIM100MEDIA

 

T- Shirt Sommer Preis 44,95 Euro

Shirt Eigenschaften: 60% Polyamid 40% Polypopylen

Beschreibung von Thoni Mara: High Tech Faser NILIT Breeze, hoher UV Schutz, kühlender Effekt, geringes Gewicht und Packmaß

Mein Eindruck: Schon beim ersten auspacken fühlte sich das Shirt sehr angenehm an, der Stoff ist sehr weich und dünn. Beim Testen der Elastizität zeigt sich dass das Shirt extrem dehnbar in alle Richtungen ist und man keine Nähte sieht. Beim ersten Lauf konnte ich keinen direkten Kühlungseffekt feststellen, jedoch hatte ich das Gefühl das sich die Wärme nicht so staute. Dieses Gefühl blieb auch noch bei großer Hitze. Reibestellen blieben komplett aus und ich hab gerne mal wunde stellen unter der Achsel. Nach langen und anstrengend Einheiten stellte ich beim Ausziehen zwar fest, dass sich das Shirt feucht anfühlte, aber ein Nässegefühl auf der Haut habe ich während des Laufens nie bemerkt. Auch von Schweißflecken war nie eine Spur. Die Stoffquallität hat bis heute kein bisschen nachgelassen. Es hat sich kein Faden gezogen und kein Fussel gebildet, was man schnell bei so einem dünnen Sotff denken könnte. Auch im Winter trage ich das Shirt sehr gerne beim Rad fahren oder Laufen als eine Art Unterhemd. Das ist zwar nicht seine Funktion aber klappt trotzdem prima. Der Geruch wird durch die speziellen Fasern minimiert und man kann es wirklich bei mehren Einheiten tragen, aber waschen muss man es trotzdem irgendwann.

Fazit:Für mich ein tolles Shirt, was ich den ganzen Sommer auf Herz und Nieren prüfen durfte. Esist nicht nur beim Laufen, sondern in vielen sportlichen Bereichen einsetzbar. Auch der Preis ist für mich gerechtfertigt, da die Qualität zu 100% stimmt und man lange Freude an den Klamotten haben wird. Auch“ made in Germany“ muss wieder ein bisschen subventioniert werden.

Das zweite Produkt war die Speed Pant für 114Euro

Eigenschaften: Polyamid 82% Polyehtan 18%

Beschreibung durch Thoni Mara: geringes Gewicht und Packmaß (50g/m²)  Teflonbeschichteter Stoff schmutz /ölabweisend, Schutz vor Wind und Regen

Mein Eindruck: Für mich jetzt keine spezielle Laufhose, da ich es beim Sport eher eng mag. Aber bei Wettkämpfen vorher und nachher ein toller Begleiter. Auch bei meiner Arbeit als Physiotherapeutin habe ich die Hose sehr oft an. Egal wie man sie in eine Tasche knautscht, sie findet immer ein Plätzchen, da man sie winzig klein zusammen falten kann und am Ende kommt sie auch faltenfrei wieder raus. Die schmutzabweisende Funktion zeigt sich im Alltag als sehr sinnvoll,bspws beim Camping und Zeltaufbauen, lassen sich Staub und Dreck einfach rausschütteln und setzten sich nicht in die Fasern. Auch andere Flecken lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch entfernen. Für mich als Fleckenmonster ein absoluter Hit. Ansonsten hat die Hose eine tolle Trageeigenschaft, wodurch sie nicht nur vor/ nach Wettkämpfen und im Urlaub, sondern auch in meinem Beruf als Physiotherapeutin zum Einsatz kommt, zugleich sie auch nicht wie übliche Jogginghose ausschaut.

Fazit: Für mich der absoluter Allrounder von den zwei Produkten, sowohl im Alltag als auch im Sport hat mich die Hose total überzeugt und kommt regelmäßig zum Einsatz. Den Preis finde ich absolut gerechtfertigt und im Vergleich mit änlichen Produkten anderer Anbieter liegt die Hose im Mittelfeld.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Thoni Mara für die Klamotten, die ich auch nach dem Test behalten durfte und war überrascht, wie funktionell durchdacht diese kleine Marke doch ist. Mich hat sie überzeugt und ich schreibe diesen Test ehrlich und mit bestem Wissen und Gewissen. Auch nach diesem Test werde ich nicht von Thoni Mara gesponsert oder unterstützt.

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Alle guten Dinge sind drei/ swim bike run

Triathlon, warum Triathlon? Was ist dran an der Zahl 3? Warum swim, bike and run? Momentan begeistert der Triahtlon wie keine andere Sportart. Wenn du auf dieser Welle der Begeisterung mit schwimmst dann verändert es dein Leben und du wiederum veränderst das Leben der anderen. Die Ziellinie eines Triathlons ist ein Ort der Freude und Begeisterung, aber auch des Leid und Schmerz. Aber warum fasziniert uns dieser Sport so, warum lassen wir uns mit jeder Zelle unseres Körper so darauf ein? Für Außenstehende ist es ein Sport für Verrückte. Aber einmal infiziert kommt man nur noch schwer heraus aus dem Kreislauf von swim bike and run. Aber warum zieht dieser Sport tausende Menschen so in den Bann, dass sie teilweise ihr ganzes Leben auf den Kopfstellen? Warum wollen wir alle  einmal ein Ironman sein, auch wir Frauen? Liegt es vielleicht an dieser magischen Zahl 3?

Was ist dran an der Zahl 3: Wikipedia sagt, die Zahl 3 ist eine natürliche Zahl zwischen 2 und 4, ist eine Primzahl und ungerade. Die 3 ist die vierte Zahl in der Fibonacci Folge und die zweite die einmalig ist. Das Dreieck ist die einfachste geometrische Form in der Ebene. Ok das ist nun sehr mathematisch und weckt eher wenig Begeisterung.

Alle guten Dinge sind drei und so erfahren wir unsere Welt in drei Dimensionen. Wir besitzen nur 3 Grundfarben, das reicht um die Welt in Farbe und bunt zu sehen. Auch im Sonnensystem stehen wir an dritter Stelle von der Sonne aus gesehen. Die Zahl 3 ist Teil unseres Lebens, ob man will oder nicht. Die Zahl 3 gilt als eine heilige Zahl. Nach Aristoteles ist die 3 die erste Zahl mit einem Anfang, Mitte und einem Ende. So wird auch der Lebenszyklus oder Jahreszyklus als Dreiheit bezeichnet. Kindheit, Erwachsenheit und Alter, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond, Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit oder Wachstum, Fruchtbarkeit und Vergehen. Die 3 gilt als Inbegriff der Vollkommenheit und ist aus diesem Grund auch heilig.

In der Gesellschaft besteht die kleinste Gruppe aus 3 Personen. Mit 3 Personen kann man eine Mehrheit bilden und gilt somit als sehr dynamisch.

Jeder von uns hat schon mal den Spruch gehört, man sehe aus wie 3 Tage Regenwetter. Oder wer kennt nicht die 3 Affen; nichts sehen, nichts hören und nichts reden. Es gibt die heiligen 3 Könige und auch Christi ist am 3. Tag auferstanden von den Toten . Die Dreifaltigkeit bildet ein wichtiger Grundstein in der christlichen Religion ( Gott aus Vater, Sohn und den heiligen Geist). Jeder tragische Held hat 3 unlösbare Aufgaben zu erledigen und Aschenputtel hat 3 Wünsche frei

Im Sport gibt es 3 Sprung, im Volleyball sind nur 3 Ballübertragungen erlaubt, im Handball darf man maximal 3 Schritte machen und im Triathlon heißt es schwimmen, Fahrrad fahren und laufen.

Die Zahl 3 hat viel magisches und sie zieht sich in unserer Menschheit durch alle Epochen und so im 21. Jahrhundert eben durch den Triathlon. Jede gute Geschichte braucht eben 3 Akte und so halt  swim bike run. Triathlon verbindet die 3 beliebtesten Ausdauersportarten miteinander. Ob genau das die Herausforderung und Fasziniation ausmacht sei dahingestellt. Was einen so an diesem Sport fasziniert muss jeder selber wissen. Aber alle guten Dinge sind eben 3. Der Sport an sich mag sich vielleicht erst einmal sehr verrückt anhören. Aber den Zahlen und Fakten kann man nicht widersprechen. Ein Triathlon steht stabil auf drei Beinen wie ein Stativ. Ob Triathlon magisch oder sogar heilig ist dürft ihr nun für euch entscheiden. Aber komisch ist es schon, dass sich diese große Zahl 3 so oft wiederfindet und so auch in meinem Lieblingssport.