Bikeoptimization bei Gebiomized

Die Planung für 2017 ist im vollem Gange und wir drehen momentan an jeder Schraube die wir finden können um 2017 voll durchstarten zu können. Eine davon ist das Rad. Eine wie ich finde enorm wichtige Schraube. Denn 1000nde von Km werden drauf abgespult, prozentual verbringen wir darauf die meiste Zeit im Training und auch im Triathlon nimmt das Rad fahren bei den meisten Athleten die meiste Zeit in Anspruch. Da sollte doch ein wichtiges Ziel sein sich auf seinem heiligen Hobel wohl zu fühlen.

Mein Rad hatte ich vor 2 Jahren gebraucht von einem Bekannten erworben. Sattel runter, drauf gesetzt, die Füße kamen an die Pedale  und die Arme lagen im 90° Winkel auf den Armschalen. Passt also. Mehr wurde bis heute daran nicht verändert. Vielleicht mal ein Spacer hoch, mal einer runter aber das war es auch schon. Eigentlich konnte ich mich auch nicht beschweren, mich plagten keine Beschwerden, der Rücken tat nicht weh, die Füße schliefen nicht ein, nur der Popo tat nach ein paar km etwas weh. Das war es auch schon. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich warum jetzt ein mega Bikefitting? Es ist doch alles tuti. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es so einfach sein sollte. Wenn es das war, konnte ja jeder erfahrene Radfahrer ein Rad einstellen und für was zum Teufel braucht man denn  dann die ganze Technik. Mit den Füßen an die Pedale kommen kann doch nicht alles sein. Ich war also neugierig, was raus kommt.

Warum wir jetzt dafür bis nach Münster gefahren sind? Zum einen arbeitet dort die liebe Lotte, eine ehemalige Arbeitskollegin von mir und demnach auch Physiotherapeutin. Was für mich die Sache besonders spannend machte, da ich wusste dass sie die ganze Sache nicht nur von der technischen Seite aus betrachtet, sondern auch die menschlichen Möglichkeiten berücksichtigt. Außerdem arbeiten bei Gebiomized die Fachleute in Sachen Bikefitting, über die ISCO bilden sie international, Fachpersonal zu Bikefittern aus und haben ein unheimliches Know How. Deswegen nach Münster.

Freitag morgen kamen wir, pünktlich um 10 Uhr dort an und wurden herzlichst empfangen. Ich war mega gespannt und aufgeregt was uns jetzt erwartet. Ich wusste, dass ich in erster Linie nur Rad fahren musste. Eigentlich das was ich am liebsten tue. Mein Vertrauen lag ganz in Lottes Hand. Als erstes wurde mein Rad auf einer Plattform eingespannt, auf der ich von allen Richtungen gefilmt werden konnte.  Das ganze Equipment wurde begutachtet und im Anschluss natürlich ich. Meine Beweglichkeit war gut, keine Einschränkungen oder ähnliches zeigte sich während den Test. Ready to check the bike. Schnell wurde klar, dass es einiges zu optimieren bzw. gebiomizen gibt. Von hinten betrachtet, juckelte ich nur so auf meinem Sattel rum, wodurch einem auch klar wurde warum ich immer so Poweh habe und von vorne fuhr ich durch die Gegend wie ein Traktor. Nach Lottes logischen Erklärungen wurde mir dann schnell klar, dass es nicht ausreicht nur mit den Füßen an die Pedale zu kommen. Schnell wurde klar, mein Sattel muss tiefer und meine Armpads enger zusammen. Mein Hauptgewicht ruhte zu dem Zeitpunkt noch auf den Armschalen und nicht auf dem Sattel. Jedoch zeigte die Druckmessung deutlich meine Reibestellen auf.

Im nächsten Schritt wurde dann mein Fahrrad total zerlegt. Die Sattelstütze gekürzt, der Lenker komplett auseinander genommen und einen neuen Sattel von Cobb montiert, der viel schmaler als mein alter ist, das System jedoch blieb das gleiche. Das erste fahren fühlte sich mega gut an. Ich fühlte mich sofort wohl in meiner neuen Sitzposition und auf dem neuen Sattel, was nicht so oft der Fall ist. Auf den bewegten Bildern zeigte sich deutlich eine Verbesserung der Beckenstabilität, das rumjukeln wurde viel weniger. Mein Armschalen rückten ganz dicht aneinander um die Frontfläche zu verkleinern. An diese Veränderung muss ich mich wohl am meisten gewöhnen, ich merke deutlich die Spannung zwischen den Schulterblättern, aber auch daran wird sich mein Körper wohl gewöhnen. Das ist also meine neue Grundeinstellung, die wir mit dem Material was mir zur Verfügung stand einstellen konnten. Aber fertig sind wir noch nicht. Beim Fitten kann man ehrlich sagen der Weg ist das Ziel, ständig könnte man hier noch en bisschen was verändern und dort noch rumschrauben. Aber nach 3 Stunden denken, tüfteln und arbeiten war erstmal Schluss. Die ersten Schritte sind gemacht und die nächsten Schritte sind schon gedacht. Aber nun heißt es erstmal sich an die neue Position gewöhnen und fahren, fahren und fahren. Das mach ich ja am liebsten. Aber was bringt mir das jetzt alles.

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Verringerung der Sitzhöhe

Durch die Verringerung der Sattelhöhe soll die Maximalbelastung auf dem Sattel reduziert werden, wodurch häufig Sitzbeschwerden hervorgerufen werden. Auch bei mir veränderte sich der Druck auf dem Sattel. Nicht nur die punktuelle Druckverteilung, auch die prozentuale Gewichtverteilung veränderte sich. Vorher ruhte das meiste Gewicht auf den Armen, nach der  Veränderung der Sitzposition konnten wir mehr Körpergewicht auf den Sattel verlagern. Durch diese Veränderung wird eine enorme muskuläre Belastung erreicht. Der Körper muss sich nicht ständig in einem Unterarmstütz stabilisieren. Mein zweites Problem, das instabile Sitzen wurde dadurch ebenfalls behoben. Die Verringerung der Sitzhöhe minimiert meine rechts/ links Bewegungen des Beckens. Durch die Minimierung des Kniewinkels wird gleichzeitig erreicht, das ich mehr Druck auf die Pedale erzeugen kann. Gleichzeitig minimiert sich der Flexionswinkel im Fuß, wodurch der Druck besser auf das Großzehengrundgelenk  und weg von den Zehen geleitet werden soll, die für solch eine starke Druckbelastung weniger geeignet sind. Dadurch wird eine bessere Druckübertragung am tiefsten Punkt erreicht. Die aufgewendete Kraft wird bei einer Reduktion des Spitzfußes direkter in die ideale Tretrichtung geleitet. Der Fuß kann sich insgesamt besser stabilisieren und minimale Ausweichbewegungen werden reduziert.

Veränderung der Position der Armpads

Bei der Ausgangsposition lagen meine Arm sehr breit auf meinem Lenker. Die Ellenbogen ragten weit nach außen und vergrößerten meine Frontfläche enorm. Hier lag einiges an Verbesserungspotential. Die Pads kamen maximal eng zusammen um den Luftstrom direkter an meinem Körper vorbeizuführen, Ellenbogen und Hüfte liegen nun auf einer Linie zu einander. Die Stirnfläche wurde dadurch deutlich verkleinert und die Angriffsfläche damit verringert.

Was noch zu erledigen ist

Eine neue Kurbel muss besorgt werden. In Zukunft werde ich eine Kurbel mit einem 165mm Kurbelarm fahren.

Warum?

Da ich das Glück habe, doch ganz gut beweglich zu sein habe ich aufgrund meiner großen Hüftflexion die Möglichkeit eher eine sportliche Position zu fahren. Das bedeutet, das Cockpit muss nun tiefer. Aufgrund der verringerten Sitzhöhe wäre das momentan nicht umsetzbar. Der Hüftbeugewinkel würde in der obersten Kurbelpostion zu eng werden, was zur Folge hat, dass die Kraftentfaltung des Oberschenkelmuskels in dieser Position zu stark gehemmt wird. Durch die Verkürzung des Kurbelarms wird dieser in der obersten Position wieder ein bisschen geöffnet. Dadurch kann dann das Cockpit ein bisschen tiefer gesetzt werden was wiederum eine Verkleinerung der Stirnfläche und dementsprechend eine Reduktion des Luftwiderstandes zu Folge hat. Die Folge ist eine maximale aerodynamische Sitzposition ohne Verlust der Kraftübertragung.

Eine weitere Überlegung sind Einlagen im Radschuh,  da mein Fuß in der Druckmessung zeigte, dass dort die Druckverhältnisse nicht optimal sind. Durch die Einlagen wird der Fuß optimal gestützt und der Druck auf die Hauptpunkte besser verteilt

last but not least

Der Besuch in Münster war wahnsinnig spannend und ich hab viel über mich und mein Fahrrad gelernt. Biomechanik ist echt mega interessant und so macht Physik im Gegensatz zur Schule auch Spaß. Schließlich hat es was mit der liebsten Sache der Welt zu tun, dem Fahrrad fahren. Jetzt steht mein Rad optimal da, besser geht es nicht. Vielleicht werde ich dadurch auch ein bisschen schneller,  aber treten muss ich immer noch selbst. Auch beim Sachen Bikefitting haben wir gelernt, dass es große Unterschiede gibt. Logo saßen Flo und auch ich schon gut auf unserem Rad, das wussten wir auch schon, schließlich haben wir uns auch schon vorher wohl darauf gefühlt. Aber diese kleinen Nuancen hätten wir niemals alleine einstellen können. Wir sind glücklich da gewesen zu sein und uns einig, dass es gut investiertes Geld ist.

 

Fragen an Lotte von Gebiomized

Lotte ist Physiotherapeutin MSc und arbeitet seit 2013 bei Gebiomized.

Lotte Kraus

Für wen ist eigentlich so ein Bikefitting interessant und sinnvoll?

Für jeden Radfahrer, der nicht nur zum Bäcker und zurück fährt. Zumeist buchen Sportler den Service, wenn sie bereits Beschwerden beklagen oder aber sehr ambitioniert sind, und sichergehen wollen, dass sie alles aus ihrem Material herausholen.
Ein professionelles Bikefitting sollte aber von allen Fahrern in Anspruch genommen werden, die mehrere Stunden in der Woche auf dem Rad sitzen, um Überlastungserscheinungen oder auch eingeschränkten Spaß gleich vorzubeugen.

Gibt es unterschiede zwischen eine Hobbysportler und Profis?

Ja, einige. Die Limitierungen durch Sponsoringverträge und ein enger Rennkalender sind hier nur die deutlichsten Unterscheidungen. Wir haben einen Blog zu diesem Thema geschrieben:
http://gebiomized.de/2015/08/31/was-haben-hobbyfahrer-was-profis-nicht-haben/

Wie findest du diese Bewegung, das mittlerweile viele Radhersteller auch spezielle Frauenräder herstellen, ist das auch im Triathlonbereich sinnvoll für uns Mädels auf so ein Rad umzusteigen.

Spezielle Frauen / Männerräder machen keinen Sinn, wenn sie nicht jeweils individuell zu der jeweiligen Frau, dem jeweiligen Mann passen. Meist sind außerdem die sogenannten „Fruenräder“ einfach nur Komfortgeometrien mit einem schlechten Preis/Leistungsverhältnis bezogen auf dei verbauten Komponenten.
Es gibt allerdings einzelne Konzepte, die interessante Aspekte beinhalten, wie den Vorbau von relevant kurzen Kurellängen beispielsweise

Fallbeispiel: Ein Hobbyathlet hat sich ein neuen Triathlonrad gekauft nun hat er noch 1000 Euro übrig. Er fragt sich jetzt in was er noch investieren sollte. Zur Auswahl stehen Wettkampflaufradsatz (1000Euro), ein Wattmessgerät (700-800Euro), ein TT Helm (200-300Euro), Langarmeinteiler (200 Euro) oder ein Bikefitting. Was würdest zu ihm antworten, bzw. was sind für dich sinnvolle Investitionen.

Das würde ich von der individuellen Bedürfnissen abhängig machen, bspw:
– Beschwerden / Schmerzen / eingeschränktes subjektives Leistungsgefühl auf dem Rad: Bikefitting & Wattmesser
– keine Beschwerden / nicht zufrieden mit Trainingsfortschritt: Wattmesser und Leistungsdiagnostik mit Trainingsanweisung
– keine Beschwerden und gutes Gefühl “ Druck auf die Pedal zu bekommen, sehr zufrieden mit Trainingsfortschritten: Laufradsatz

als letztes I-tüpfelchen (nach OPtimierung von ERgonomie und Trainingsstruktur) würde ich dem Sportler zur Investition in teure Details wie Einteiler und Aerohelm raten.

 

 

 

Thoni Mara ( made in Germany)

„Thoni Mara made in Germany“.  Durch meinen Freund bin ich auf diese bunte Marke aufmerksam geworden. Seit diesem Jahr wird Florian von Thoni Mara im Bereich Laufen unterstütz und war vom ersten Tragen absolut begeistert von Passform und Trageeigenschaften. Das machte mich neugierig: was er gut findet, muss ich zumindest auch einmal testen. Made in Germany ist ja ein absolutes Qualitätsmerkmal, aber wo findet man denn das eigentlich noch? Viele Marken produzieren in Asien und anderen Billiglohnländern. Aber bei Thoni Mara wird noch ganz traditionell im sächsischen Erzgebirge produziert und zwar alles. Für mich war das ein besonderer Grund diese kleine, aber feine Marke mal genau unter die Lupe zu nehmen. So fragte ich an, ob ich nicht mal ein/ zwei Produkte testen könne.

Zu Thoni Mara selbst

Thoni Mara hat sich mit der Produktion von Laufklamotten ganz auf die Bedürfnisse der Läufer eingestellt. Aber wer ist eigentlich Thoni Mara?  Der Name stammt nicht etwa wie man vermuten könnte von dem Begründer der Firma ab, sondern ist ein Wortspiel aus der Bezeichnung des Marathonläufers, der auch Marathoni genannt wird und verschreibt sich eben genau dessen Bedürfnissen. 2007 wurde diese noch junge Marke von Christian Schwab, selbst Marathonläufer, gegründet. Das damalige Ziel war es, ein Shirt zu entwickeln, dass durch herausragende Funktionalität überzeugt, aber auch im Design den großen Marken um nichts nach steht. Produziert wird alles in Jahnsbach im Erzgebirge, früher Hochburg der Strumpfindustrie in Deutschland und genau diese Kenntnisse machte man sich für die Entwicklung jenes Shirts zu eigen. Hauptmerkmal von Thoni Mara ist, dass die Klamotten komplett nahtlos hergestellt werden und mit 10 hochmodernen Rundstrickmaschinen produziert werden. Die Färberei, die den Klamotten dann die bunten und leuchtenden Farben verleihen, sitzt ebenso in Deutschland, was ökologische Arbeitswege mit geringer Umweltbelastung bedeutet..

Stoffe und Eigenschaften

Der Stoff mit denen Thoni Mara arbeitet ist ein 2 lagiges Jersey aus 60% Polyamid 35% Polypropylen und 5% Elasthan. Dieses Fasergemisch ist besonders gut geeignet für die Herstellung von Laufbegleitung. Die Polypropylenfasern liegen auf der Innenseite, sind hydrophob und haben somit die Eigenschaft kein Wasser auf zu nehmen. Der Feuchtigkeitsabtransport wird dann durch die Polyamidfasern gewährleistet. Dieses System zeichnet sich somit durch eine schnelle Rücktrocknungseigenschaft aus. Zusätzlich haben diese Fasern noch eine antibakterielle Funktion, was einer Geruchsbildung vorbeugt und die Klamotten für längeres tragen eignet. Die Art der Verarbeitung ist komplett nahtlos. Die Shirts und Hosen werden sozusagen rundgestrickt, wodurch keine Nähte entstehen. Was für einen besonders angenehmen Tragekomfort sorgen soll und  für eine enorme Elastizität in alle Richtungen sorgt. DCIM100MEDIA

 

T- Shirt Sommer Preis 44,95 Euro

Shirt Eigenschaften: 60% Polyamid 40% Polypopylen

Beschreibung von Thoni Mara: High Tech Faser NILIT Breeze, hoher UV Schutz, kühlender Effekt, geringes Gewicht und Packmaß

Mein Eindruck: Schon beim ersten auspacken fühlte sich das Shirt sehr angenehm an, der Stoff ist sehr weich und dünn. Beim Testen der Elastizität zeigt sich dass das Shirt extrem dehnbar in alle Richtungen ist und man keine Nähte sieht. Beim ersten Lauf konnte ich keinen direkten Kühlungseffekt feststellen, jedoch hatte ich das Gefühl das sich die Wärme nicht so staute. Dieses Gefühl blieb auch noch bei großer Hitze. Reibestellen blieben komplett aus und ich hab gerne mal wunde stellen unter der Achsel. Nach langen und anstrengend Einheiten stellte ich beim Ausziehen zwar fest, dass sich das Shirt feucht anfühlte, aber ein Nässegefühl auf der Haut habe ich während des Laufens nie bemerkt. Auch von Schweißflecken war nie eine Spur. Die Stoffquallität hat bis heute kein bisschen nachgelassen. Es hat sich kein Faden gezogen und kein Fussel gebildet, was man schnell bei so einem dünnen Sotff denken könnte. Auch im Winter trage ich das Shirt sehr gerne beim Rad fahren oder Laufen als eine Art Unterhemd. Das ist zwar nicht seine Funktion aber klappt trotzdem prima. Der Geruch wird durch die speziellen Fasern minimiert und man kann es wirklich bei mehren Einheiten tragen, aber waschen muss man es trotzdem irgendwann.

Fazit:Für mich ein tolles Shirt, was ich den ganzen Sommer auf Herz und Nieren prüfen durfte. Esist nicht nur beim Laufen, sondern in vielen sportlichen Bereichen einsetzbar. Auch der Preis ist für mich gerechtfertigt, da die Qualität zu 100% stimmt und man lange Freude an den Klamotten haben wird. Auch“ made in Germany“ muss wieder ein bisschen subventioniert werden.

Das zweite Produkt war die Speed Pant für 114Euro

Eigenschaften: Polyamid 82% Polyehtan 18%

Beschreibung durch Thoni Mara: geringes Gewicht und Packmaß (50g/m²)  Teflonbeschichteter Stoff schmutz /ölabweisend, Schutz vor Wind und Regen

Mein Eindruck: Für mich jetzt keine spezielle Laufhose, da ich es beim Sport eher eng mag. Aber bei Wettkämpfen vorher und nachher ein toller Begleiter. Auch bei meiner Arbeit als Physiotherapeutin habe ich die Hose sehr oft an. Egal wie man sie in eine Tasche knautscht, sie findet immer ein Plätzchen, da man sie winzig klein zusammen falten kann und am Ende kommt sie auch faltenfrei wieder raus. Die schmutzabweisende Funktion zeigt sich im Alltag als sehr sinnvoll,bspws beim Camping und Zeltaufbauen, lassen sich Staub und Dreck einfach rausschütteln und setzten sich nicht in die Fasern. Auch andere Flecken lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch entfernen. Für mich als Fleckenmonster ein absoluter Hit. Ansonsten hat die Hose eine tolle Trageeigenschaft, wodurch sie nicht nur vor/ nach Wettkämpfen und im Urlaub, sondern auch in meinem Beruf als Physiotherapeutin zum Einsatz kommt, zugleich sie auch nicht wie übliche Jogginghose ausschaut.

Fazit: Für mich der absoluter Allrounder von den zwei Produkten, sowohl im Alltag als auch im Sport hat mich die Hose total überzeugt und kommt regelmäßig zum Einsatz. Den Preis finde ich absolut gerechtfertigt und im Vergleich mit änlichen Produkten anderer Anbieter liegt die Hose im Mittelfeld.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Thoni Mara für die Klamotten, die ich auch nach dem Test behalten durfte und war überrascht, wie funktionell durchdacht diese kleine Marke doch ist. Mich hat sie überzeugt und ich schreibe diesen Test ehrlich und mit bestem Wissen und Gewissen. Auch nach diesem Test werde ich nicht von Thoni Mara gesponsert oder unterstützt.

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GoCoco Socken im Test

Dass die Schweden gute Ideen haben und diese auch inovativ umsetzen können wissen wir nicht erst seit den 4 gelben Buchstaben und dem Billy- Regal. Vieles was aus Schweden kommt spricht für gute Qualität, so auch die Socken von Gococo.

Gococo wurde im 2010 von den schwedischen Zwillingen Annie und Linnea Wennergren gegründet. Sie hatten die Idee qualitativ hochwertige Unterwäsche mit einem tollen Design herzustellen. Aus eigner Erfahrung wissen die Zwillinge wie wichtig die optimale Funktion der Kleidung, gerade bei einer hohen Beanspruchung ist. Aus diesem Grund hat die Funktion bei allen Produkten von Gococo oberste Priorität. Der zentrale Bestandteil bei allen Produkten bildet die 37,5 Technologie ( ehemalig Cocona). Die Produktpalette geht von hochwertigen Kompressionsocken in zwei verschiedenen Stufen über Ski-, Wander-, Lauf-, Langlauf- und Alltagssocken, aber auch T-Shirts und Tops bis hin zu  Mützen und Nackenwärmer.

Was ist diese 37,5 Technologie?

37,5 Technology yarn ist ein patentiertes Verfahren, wodurch Fasern, Garn, Membran und textile Isolierungen mit Aktivpartikeln fusioniert werden. Diese Aktivpartikel werden ganz natürlich aus Vulkangestein oder der Kohle von Kokosnusschalen gewonnen. Diese Partikel haben die Eigenschaft, auf Grund von Milliarden von Mikroporen, eine riesige Oberfläche mit dem fusionierten Gewebe zu erzeugen. Dadurch entstehen markenspezifische Vorteile.

  • extrem schnelle Trockeneigenschaften: durch die Porenstruktur der Aktivpartikel wird eine 800 mal so große Oberfläche gegenüber der Luft erzeugt. Durch diese Oberflächenvergrößerung wird eine enorm schnelle Verdunstung erreicht, dadurch wird die Trockenzeit im Vergleich zu anderen Polyestermaterialien um 50% verkürzt.
  • Geruchskontrolle: Die Aktivpartikel des 37,5 Gewebes ziehen die Geruchsmoleküle an und schließen sie in ihren Poren ein. Diese werden beim Waschen dann wieder aus der Wäsche entfernt
  • Natürlichkeit: Die 37,5 Technologie ist eine natürliche Technologie. Die Aktivpartikel werden durch natürliche Verfahren gewonnen (s.o.) und nicht auf synthetische Weise hergestellt.
  • UV- Schutz: Eine weitere Eigenschaft der Aktivpartikel ist die Absorbierung der UV Strahlen. Dadurch fungiert es als Schutzschild zwischen Haut und UV Strahlen. Der UV Schutzfaktor UPF beträgt bei diesem Gewebe 50 UPF+, je nach Aufbau.
  • Haltbarkeit: Diese Partikel sind haltbar, waschen sich nicht aus oder nutzen sich ab. All diese positiven Eigenschaften bleiben über die Lebensdauer des Kleidungsstücks erhalten.

wer nicht lesen will hier ein kleiner Film über die 37,5 Technologie

Mich sprachen die Socken sofort vom Design an, aus diesem Grund bin ich mega happy diese Socken testen zu dürfen. In meinem Briefkasten lagen der Compression Superior, ein angenehmer Kompressionssocken, die Compression calf sleeves, besonders als Triathletin interessant und der no Show circulation, eine kurze Socke die man kaum sieht.

Beim Auspacken ist mir sofort aufgefallen, wie angenehm sich die Socken anfühlen. Im Vergleich zu anderen Herstellern sind die Socken von Gococo erstaunlich dünn und fühlen sich super angenehm und weich auf der Haut an. Diese Eigenschaften verlieren die Socken auch nach mehrmaligem waschen nicht.

Eine weitere sehr positive Eigenschaft ist, dass sich die Socken sehr gut anziehen lassen, aber trotzdem einen angenehmen Grad der Kompression aufweisen ( 15-27mmHg) und nicht verrutschen. Hierbei hilft ein kleines Hilfsmittel am Sockenrand. Dort befinden sich kleine Silikondots die bei jeder Art der Bewegung einen optimalen Sitz gewährleisten. Diese Eigenschaft fehlt leider bei den Calf Sleeves, aber auch hier zeigte sich bisher kein rutschen und verrutschen. Ob die Calf Sleeves schneller trocknen als andere kann ich bisher noch nicht sagen. Werde aber meine Erfahrungen nach dem ersten Triathlon ergänzen.

Als eine tolle Laufsocke zeigt sich der No Show Circulation. Gerade im Sommer bevorzuge ich eine flache Socke, ohne Schaft und dafür ist der No Show Circulation super geeignet. Er ist schön dünn, sitzt aber perfekt am Fuß und wirft keine Falten. Die Circulationsdots sollen die Blutzirkulation der Fußsohle stimulieren. Ob diese die Blutzirkulation stimulieren kann ich schwer sagen , sie stören auf jeden Fall nicht und sind angenehm zu tragen.

Ich bin voll und ganz zufrieden mit den Socken von Gococ und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Mich überzeugt besonders der hohe und angenehme Tragekomfort und die gute Passform. Ich hab selten einen Strumpf getragen der sich so gut auf der Haut anfüllt. Auch im Preisleistungsverhältnis kann man nicht meckern. Ich bin ein Gococo-Fan.

Wenn ich euer Interesse geweckt habe schaut einfach mal vorbei.

hier könnt ihr bestellen

Fazit: Gut durchdachte Technologien, hoher Tragekomfort und nachhaltige Technologien ist für mich ein guter Grund in Gococolove zu sein. IMG_5152

 

 

Faszination Faszie

Ich bin selber Physiotherapeutin und Triathletin, zwei Gründe warum ich mich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt habe. Der Trend konnte sozusagen nicht an mir vorüber gehen. Da mich immer wieder Patienten fragten “ warum reden momentan alle über diese Faszie“ oder „haben sie auch so eine schwarze Rolle zu Hause und was macht man damit“. Ja ich habe eine schwarze Rolle zu Hause und auch einen schwarzen Ball. Letztes Jahr war dies sogar ein Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder. Für mich ist die Faszie nicht mehr aus dem Sport und der Sportphysiotherapie wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil in meiner Therapie. Ich selber nutze die Blackroll regelmäßig um meine Regeneration zu verbessern oder mich zu mobilisieren. Aber warum erst jetzt? Warum hat man die Faszie erst jetzt entdeckt und ihr diese Bedeutung zugeschrieben?

Die Faszie fasziniert jeden Sportler der was auf sich hält rollt abends vor dem Fernseher über eine Schaumstoffrolle. Aber was ist die Faszie eigentlich? Gehört sie zum Muskel?  Die Faszie ist das Grundgerüst unseres menschlichen Körpers und ist ein Teil des Bindegewebes. Die Faszie ist ein gigantisches Netzwerk aus glatten Hüllen, Strängen und Bändern die den ganzen Körper durchziehen. Dieses Bindegewebe befindet sich überall und durchzieht Organsysteme, umgibt Knochen Muskeln und Gelenke. Dadurch werden alle Strukturen in unserem Körper miteinander verbunden und gestützt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind zahlreiche Rezeptoren und Sinnesorgane, die darin eingebettet sind. Aus diesem Grund spricht man auch von einem Kommunikationssystem oder Sinnesorgan. Auch die Unterstützung des Blutkreislaufes und des lymphatischen Systems ist eine wichtige Aufgabe der Faszie. Aus all diesen Aspekten wird klar, dass eine Störung in diesem System einen großen Einfluss auf all unsere Körperfunktionen haben kann. Viele Krankheitsbilder können somit mit der Faszie in Verbindung gebracht werden, was ganz neue Behandlungsansätze für Schmerzsyndrome und Bewegungseinschränkung liefert.

Viele und auch ich fragen sich natürlich warum erst jetzt und nicht schon viel früher? Über die Existenz der Faszie wusste man schon länger bescheid, doch die enorme Bedeutung für und die Funktionen im menschlichen Körper wurden bisher außer Acht gelassen. Grund dafür war, dass sich kaum jemand der weißen faserigen Struktur annahm. Bei Sektionen wurde die weiße Substanz häufig weggeschnitten, um den Blick auf die vermeintlich wichtigere Struktur frei zu legen. Auch wir entfernen bei einem schönen Steak das weiße, die Faszie, um nur zartes Muskelfleisch in der Pfanne zu haben. Eines Tages nahmen sich Wissenschaftler dieses Abfallgewebes an und erkannten wie wichtig diese Struktur ist. Die Verbreitung dieser Information lässt nun auch Operateure vorsichtiger mit ihrem Skalpell umgehen. In vielen Ops wird nicht mehr willkürlich im weißen Gewebe rumgeschtten, da man sich jetzt den enormen Folgen bewusst ist.

Was bedeutet das nun für mich als Sportler, wenn ich Schmerzen habe? Ist das immer die Faszie? Nicht immer liegt die Verletzungsursache oder der Schmerzauslöser in der Faszie. Jedoch wird nun klarer, dass die Faszie häufig mitbeteiligt ist wenn irgendwas in unserem System Körper nicht stimmt. Allein deshalb, weil die Faszie sich überall befindet. Kleine Mikrotraumen, Verdrehungen oder Verformungen können die Gleitfähigkeit der Faszie beeinflussen. Diese können durch akute Traumen aber auch durch Überforderungen und Unterforderungen entstehen. Durch die Einschränkung der Gleitfähigkeit, nimmt dann das Fasziengewebe Einfluss auf die umliegenden Strukturen, worin dann der Grund für Schulter-, Knie- oder Achillesbeschwerden liegen kann. Diese Verdrehungen und Verformungen können jedoch durch einfache Mittel wieder beseitigt werden. Was verformt wurde kann man wieder zurück formen. Zum Beispiel mit Druck auf die betroffene Struktur.

Nun fragt man sich als Sportler, was bedeutet das nun für mich, wie pflege ich meine Faszien richtig und was kann ich  tun, um Einfluss auf mein Fasziengewebe zu nehmen? Die gute Nachricht: Fasziengewebe ist sehr anpassungsfähig. Das alte Sprichwort „wer rastet der rostet“ ist hier das Maß der Dinge. Das Fasziengewebe hat eine enorm hohe Anpassungsfähigkeit. Mit einem gezielten Training kann jeder sein Fasziengewebe in Form bringen .“ Wer sich nicht bewegt verklebt“ ist hier das Motto. Man sollte versuchen, so viele unterschiedliche Reize ins sein Bindegewebe zu geben wie es nur geht, um das Fasziengewebe so plastisch wie möglich zu halten. Immer mal was neues ausprobieren. Flexibel bleiben im wahrsten Sinne ist hier gefragt. Besonders gut reagiert die Faszie auf langsame Bewegungen über die gesamte Bewegungsamplitude die am Ende kurz gehalten werden. Yoga oder das klassische Dehnen können hier gut angewendet werden. Mit immer wieder neuen Reizen wird das Bindegewebe angeregt neue Zellen zu bilden und sich neu auszurichten. Hier ist alles erlaubt was bewegt. Nur eine gut trainierte Faszie kann Höchstleistungen erbringen und schnell regeneriert.

Und warum jetzt diese schwarze Schaumstoffrolle? Wenn man mit Druck über die einzelnen Muskelpartien rollt soll die Durchfeuchtung angeregt  und die Ausrichtung der Faszienstrukturen stimuliert werden. Das Prinzip ist ähnlich wie das Ausdrücken eines Schwammes. Die Faszie wird beim Abrollen ausgedrückt und füllt sich wieder mit neuem Gewebswasser. Dieser Flüssigkeitsaustausch sorgt dann für eine reibungslose Gleitbewegung zwischen den einzelnen Gewebsschichten. Dies stärkt die Faszie und macht sie elastischer. Da man durch die Faszienmassage Stoffwechselprozesse anregt, eignet sich diese besonders nach harten Trainingseinheiten als Regenerationsbeschleuniger. Bei der Durchführung sollte man auf ein langsames Tempo achten und sich langsam in die Faszie hineinschmelzen. Wer zu schnell und zu schmerzhaft rollt, verkrampft und arbeitet kontraproduktiv. Ich selber behandle Faszien nach der FDM mit der Typaldosmethode.

Also wie immer viel Spaß und bleibt in Bewegung

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Rollin Rollin Rollin 😉

Immunboost

Jeder Sportler kennt es, der Sommer geht und draußen wird es ungemütlich. Um uns herum hustet und schnieft es und jeder schreit wieder “ ich bin krank“. Mein Ziel ist es immer unbeschadet durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Auf keinen Fall will ich krank werden. Aber dieses Jahr hat es mich mal wieder so richtig erwischt. Warum? Keine Ahnung! Ich weiß es nicht!  Jetzt heißt es jedoch so schnell wie möglich wieder fit werden. Sowohl zum unbeschadeten Durchkommen, als auch wenn es euch voll erwischt hat gibt es ein paar Tipps von mir. Hauptsächlich greife ich da auf die Tricks von Dr. Feil zurück und kurbele so gut wie es geht meinen Stoffwechsel an, damit der Körper so richtig in Wallung kommt. Das gibt Bakterien und Viren keine Chance. Basis der Rezepte sind hauptsächlich Gewürze. Damit kann man seine Erkältungstee pimpen und somit den Immunboost hervorrufen.

Die Gewürze bekommt man überall und die meisten werdet ihr schon im Haushalt haben.

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INGWER/ KURKUMA/ CHILI/ CARDAMOM/ PFEFFER/ ZIMT das sind die Geheimzutaten für eine erfolgreiche Immunabwehr. Let´s boost it. Ergänzen kann man das alles noch mit frischen Sprossen, Zink und Vitamin D.

Aber nun erstmal zu den Gewürzen, sie gehören zu den gesundesten Lebensmitteln der Welt

INGWER: Mein Favorit, Ingwer kann man vielfältig und überall einsetzen. Ob in Tee aufgebrüht oder Soßen, auch Gemüsepfannen und Suppen kann man mit Ingwer würzen. Am besten entfaltet er seine ätherischen Öle frisch. Man schneidet ihn am besten in kleine Scheiben. Auch wie bei anderen Lebensmitteln sitzen die wichtigsten Inhaltsstoffe direkt unter der Schale. Deshalb Vorsicht beim Schälen. Diese Stoffe heizen uns dann so richtig an. Diese Scharfstoffe wirken durchblutungsfördernd und haben somit einen schleimlösenden Effekt, da sich Bakterien und Vieren nicht mehr so gut auf den Schleimhäuten festsetzen können. Ingwer unterstütz die Immunsystem bei der Krankheitsabwehr, indem es auch den Abfall von immunsystemstimulierenden Substanzen während einer Krankheit verhindert. Ingwer ist ein richtiger Immunturbo. In der Zubereitung total easy: Knolle kaufen, klein schneiden und ab ins heiße Wasser. Am intensivsten, heisst es, ist der peruanische Ingwer.

KURKUMA: Kurkuma ist ein Gewürz aus der asiatischen Richtung, was es im Laden in Form eines Pulvers zu kaufen gibt. Kurkuma ist genauso einfach einzusetzen wie Ingwer. Am besten einen 1/2 TL morgens in den Müsliquark oder in einen Smoothi. Wichtig ist hier nur die Inhaltsstoffe sind nur schwer wasserlöslich, deshalb am besten immer ein bisschen in Öl (am besten Speißeleinöl) auflösen, damit die Stoffe besser vom Körper aufgenommen werden können. Wie alle Gewürze wirkt Kurkuma entzündungshemmend und immunstärkend. Die Stoffe unterstützen den Körper bei der Bildung von spezifischen T-Zellen, die besonders wichtig für die Krankheitsbekämpfung sind. Tipp: Mangosmoothi 250ml Buttermilch, 1 Mango, 1EL Speiseleinöl 1TL Kurkuma, 1cm Ingwer, Pfeffer, Limettensaft und etwas Hönig

CHILI: Wer kennt sie nicht, die kleinen scharfen roten Schoten. Das diese uns die Schweißperlen auf die Stirn treiben können und uns richtig einheizen weiß jeder. Aber in der kleinen Schote steckt viel mehr. Wer hätte das gedacht, sie wirkt schleimhautschützend, sowie schmerzsenkend. Die Stoffe der Chilischote blockieren Schmerzrezeptoren und verhindern so die Schmerzweiterleitung. Durch die Durchblutungsförderung der Schleimhäute können diese leichter Bakterien abwehren. Außerdem ist Chili ein 1a Schleimlöser und pustet Nase und Rachen frei so das man sofort besser durchatmen kann. TIPP: Feuerschokolade 1Tasse Milch, Wasser, Kokos oder Mandelmilch erhitzen 2-3 TL Kakao Pulver/ 1TL Honig/ 1/2TL Zimt Prise Pfeffer und Chilipulver erhitzen

ZIMT: Bei Zimt denkt man häufig an Weihnachten, Spekulatius und leckeres Gebäck. In dem Gewürz steckt jedoch mehr als nur Lust auf Weihnachten. Weit über 100 Substanzen, die gesundheitsfördernd sind stecken in der kleinen Holzstange drin. Die wichtigsten Wirkungen sind schmerzsenkung, entzündungshemmung, antibakteriell, schleimlösen und auch eine schweißtreibende Wirkung, werden dem Zimt zugeschrieben. In den Medien wird jedoch immer wieder vor  einem übermäßigen Zimtkonsum gewarnt. Laut diesen sollte man nicht mehr als 600g pro Jahr zu sich nehmen, ein TL hat 1,6 g was also total im Rahmen liegt.

Kardamon und Pfeffer entfalten ähnliche Wirkungen in unserem Körper wie die schon oben genannten Gewürzen:

6 Tipps für den optimalen Immunboost

1.MIT SCHÄRFE GEGEN INFEKTIONEN: die scharf schmeckenden Stoffe in Kohl Rettich und Kresse verhindern und hemmen Infektionen

2. STINKENDER DOPPELBOOST: Zwiebel und Knoblauch sind doppelt gut für das Immunsystem. Enthaltende Oligofruktose  schützt die Darmschleimhaut und in ihnen stecken noch anderen immunaktivierende Inhaltsstoffe.

3.GEWÜRZE MACHEN BAKTERIEN DEN GAR AUS: Chili, Kurkuma; Pfeffer; Paprika oder Kardamom enthalten wichtige Antioxidanzien und sind viel schlagkräftiger wie Vitamin C. Sie wirken antibakteriell .

4. BUNT IST GESUND: In den Farbstoffen der Schale von Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe die das Immunsystem schützen, hier gilt je intensiver die Farbe desto besser die Wirkung.

5. TEE TRINKEN: Grüner Tee oder Cystus Tee trinken, die bitteren Aromastoffe bekämpfen aktiv eingedrungenen Viren.

6. FÜR GEMÜSEMUFFEL: Das Immunsystem lässt sich mit den Spurenelementen Zink und Selen unterstützen. Die Spurenelementen unterstützen die Bildung von körpereigenen Enzyme und schütz vor krankmachenden Keimen.

Nun viel Spass beim Immunboosten und bleibt gesund

http://www.dr-feil.com/

Grüße von den Füßen

Als Läufer sind die Füße das liebste was man hat. Sie tragen uns jede Trainingseinheit über Stock und Stein und km langen Asphalt,  Km für Km ob langsam oder schnell. Die Wahl eines guten Laufschuhs sollte gut überlegt und durchdacht werden. Nicht jeder Laufschuh passt zu dem jeweiligen individuellen Laufstil.

Man sollte sich deshalb gut fachkundig beraten lassen und am aller besten bei einem Fachhändler kaufen, der einem ermöglicht, den Schuh auch wieder zurückzugeben, wenn man nach den ersten 10km merkt, dass der Schuh doch nichts ist. Auch eine Laufbandanalyse ist durchaus sinnvoll. Mein Weg zu meinen Lieblingsschuhen war lang, mühselig und geprägt von vielen Fehlkäufen. Jetzt aber habe ich meine Lieblingsschuhe gefunden. Ich weiß nun was ich mag, was ich will und was ich von meinem Laufschuh erwarte.

Hier möchte ich euch meine Liebsten vorstellen:

Asics Hypertri ( schneller Wettkampfschuh, direkt und super leicht)

Asics Noosa Fast ( schneller Wettkampfschuh, direkt und leicht, auch für längere Distanzen geeignet)

New Balance 1400 ( für längere Läufe/ Tempowechselläufe/ Endbeschleunigung/ stabiler aber doch direkter Schuh)

ON Cloudsurfer (stabiler gut gedämpfter Schuh, für lange Wohlfühlläufe)

Der Asics Hypertri

Der Asics Hypertri, ist quasi der schon bekannte Hyperspeed nur gepimpt für den Triathlonsektor. Der Hypertri ist aktuell mein ganz persönlicher Bestzeitenschuh. Laut Beschreibung ist dies ein klassischer Wettkampfschuh bis 10 km, meiner Meinung nach kann man den Schuh mit einem guten Laufstil sehr wohl bis zum HM Laufen.  Bisher hat jeder Lauf viel Spass gemacht. Durch die direkte steife Sohle, die man auch schon vom Hyperspeed kennt, wird eine direkte Kraftübertragung ermöglicht.

Im Triathlon hatte ich bisher noch keine Probleme. Durch das nahtlose Innenfutter wird ein problemloses Barfußlaufen ermöglicht. Aus meiner Erfahrung wurde das schon bei vielen Schuhen versprochen doch nach 10 km waren die Füße blutig. Hier hatte ich toi toi toi noch keine Probleme. Durch das mitgelieferte Schnellschnürrsystem wird ein schneller Wechsel ermöglicht. Für mich der optimale Wettkampfschuh.

Durch die peppigen Farben ist er nicht nur schnell, sondern sieht für mich auch noch gut aus. Durch die aufgedruckten Schlagwörter swim, bike, run ist er auch optisch als ein waschechter Triathlonschuh zu erkennen ;-). Für mich ein kompletter und voll durchdachter Schuh, der alle Erwartungen erfühlt und seinen Preis wert ist.

Bestzeitenschuh Hyperspeed Tri

hier in neuer und alter Farbe

Daten: 6mm Sprengung 155g

Asics Noosa fast

Quasi mein Vorgänger des Hypertri, aber das heisst nicht, dass der Schuh ein Auslaufmodel ist. Ich laufe den Schuh nach wie vor sehr gerne, egal ob Bahntraining oder längerer Lauf, der Asics Noosa Fast ist ein Schuh für alle Situationen. Durch das etwas stabilerer Obermaterial ist er am Fuß etwas stabiler als der Hypertri, wodurch er auch für längerer Läufe geeignet ist. Das Obermaterial passt sich super dem Fuß an und auch bei lockerer Schnürung sitzt er noch fest und stabil am Fuß. Empfohlen wird der Schuh für Mittel- und Vorfußläufer.

Durch die Sohle, die gut strukturiert ist, hat man beim Noosa fast auf jedem Untergrund einen guten Grip, dadurch ist er auch Offroad geeignet. Leichte Trails sind damit gut zu laufen und macht super bock. Die flexible Sohle passt sich dem Untergrund super an und man hat immer einen guten Abdruck. Nachteil: In die groben Waben setzen sich manchmal Steinchen fest, die dann beim Laufen drücken können.

Im Triathlon ist er immer ein guter Begleiter. Durch das mitgelieferte Schnellschnürrsystem werden schnelle Wechsel ermöglicht, jedoch fehlt eine Lasche an der Ferse, die zusätzlich beim Einstieg helfen könnte. Im Vergleich zu seinem großen Bruder dem Asics noosa tri, ist dieser Schuh mehr Wettkampfschuh, leichter ungestützt und viel direkter. Optisch gibt’s den Noosa fast genaus wie den großen Bruder in peppigen Farben, was das Finden in der Wechselzone einfacher macht ;-).

image

Daten: 6mm Sprengung 170g

On Cloudsurfer

Das Motto von ON: “ Laufen wie auf Wolken, weich laden hart abstoßen“ verkörpert dieser Schuh perfekt. Eigentlich bevorzuge ich eher härtere Schuhe, da ich bei zu weichen immer das Gefühl habe, dass ich nicht weiß wo ich hin trete . Jedoch habe ich bei diesem Schuh immer ein gutes Gefühl.

Hauptsächlich nutze ich diesen Schuh bei langen, lockeren Grundlagenläufen im Winter und Frühjahr. Für mich ist dieser Schuh ein reiner Trainingsschuh. Obwohl ich ihn immer viel bei Wettkämpfen sehe, brauche ich bei schnelleren Läufen immer den direkten Bodenkontakt. Dieser geht durch die sehr weiche Dämpfung, den Clouds leider verloren. Insgesamt ist der Schuh mit fast 300g im Vergleich zu meinen Wettkampfschuhen eher ein Schwergewicht. Durch die Clouds hat man aber ein sehr gelenkschonendes Laufen, was ich für die langen Läufe sehr bevorzuge.

Das versprochene Training der spezielle Laufmuskulatur durch die CloudTec habe ich bisher noch nicht gemerkt. Auch die Geschwindigkeitseinteilung der einzelnen Schuhe auf der Herstellerseite finde ich eher irreführend. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Schuh besonders den 5-6 er Schnittsektor unterstützt. Auch bei langsameren Läufen unterstützt mich der Schuh in seiner vollen Funktion.

Wenn man sich den Schuh anschaut, fällt einem sofort die schlichte aber sehr gute Verarbeitung des Schuhs auf. Das Material ist langlebig und auch die spezielle Gummimischung an den Clouds, die für einen langen Halt hergestellt wurde, hält was sie verspricht. Durch die gute Dämpfung ist der Cloudsurfer für alle Läufertypen geeignet. Der einzige Nachteil ist, dass sich auf Waldwegen immer wieder Steine in den Clouds verfangen und somit das System still legen. Ob 149Euro als UVP zu viel sind weiß ich nicht. Das muss jeder Läufer für sich entscheiden.

Für mich ist und bleibt der Cloudsurfer ein reiner Trainingschuh. Insgesamt hat mich die Cloudtechnologie nicht für die Wettkämpfe überzeugt. Aber zum gelenkschonenden Laufen sehr zu empfehlen.

Run like a Girl ;-)

Run like a Girl 😉

Daten:7mm 290g

New Balance 1400

Den New Balance 1400 laufe ich nun schon ein Jahr und er muss sicherlich bald ausrangiert werden. Jedoch möchte ich noch einiges zu ihm sagen.

Für mich schließt der Schuh das Loch zwischen reinem Wettkampfschuh und Trainingsschuh. Genau für diesen Bedarf nutze ich ihn auch. Der Schuh ist so gut gedämpft, dass man ihn gut für längere Läufe nutzen kann, aber auch direkt und steif. Deshalb genau mein Schuh für lange Läufe im Rahmen meiner Halbmarathon Vorbereitung. Bei Tempodauerläufen, Tempowechselläufen und lange Läufen mit Endbeschleunigung hole ich ihn aus der Laufkiste.

Der Schuh passt super; ist genau richtig für meinen schmalen Fuß geschnitten. Nur die Lasche muss man richtig festbinden, sie rutscht immer wieder zur Seite weg, was dann zu Druckstellen und Reibungen führt.

Daten 4mm Sprengung , Gewicht keine Angaben