GoCoco Socken im Test

Dass die Schweden gute Ideen haben und diese auch inovativ umsetzen können wissen wir nicht erst seit den 4 gelben Buchstaben und dem Billy- Regal. Vieles was aus Schweden kommt spricht für gute Qualität, so auch die Socken von Gococo.

Gococo wurde im 2010 von den schwedischen Zwillingen Annie und Linnea Wennergren gegründet. Sie hatten die Idee qualitativ hochwertige Unterwäsche mit einem tollen Design herzustellen. Aus eigner Erfahrung wissen die Zwillinge wie wichtig die optimale Funktion der Kleidung, gerade bei einer hohen Beanspruchung ist. Aus diesem Grund hat die Funktion bei allen Produkten von Gococo oberste Priorität. Der zentrale Bestandteil bei allen Produkten bildet die 37,5 Technologie ( ehemalig Cocona). Die Produktpalette geht von hochwertigen Kompressionsocken in zwei verschiedenen Stufen über Ski-, Wander-, Lauf-, Langlauf- und Alltagssocken, aber auch T-Shirts und Tops bis hin zu  Mützen und Nackenwärmer.

Was ist diese 37,5 Technologie?

37,5 Technology yarn ist ein patentiertes Verfahren, wodurch Fasern, Garn, Membran und textile Isolierungen mit Aktivpartikeln fusioniert werden. Diese Aktivpartikel werden ganz natürlich aus Vulkangestein oder der Kohle von Kokosnusschalen gewonnen. Diese Partikel haben die Eigenschaft, auf Grund von Milliarden von Mikroporen, eine riesige Oberfläche mit dem fusionierten Gewebe zu erzeugen. Dadurch entstehen markenspezifische Vorteile.

  • extrem schnelle Trockeneigenschaften: durch die Porenstruktur der Aktivpartikel wird eine 800 mal so große Oberfläche gegenüber der Luft erzeugt. Durch diese Oberflächenvergrößerung wird eine enorm schnelle Verdunstung erreicht, dadurch wird die Trockenzeit im Vergleich zu anderen Polyestermaterialien um 50% verkürzt.
  • Geruchskontrolle: Die Aktivpartikel des 37,5 Gewebes ziehen die Geruchsmoleküle an und schließen sie in ihren Poren ein. Diese werden beim Waschen dann wieder aus der Wäsche entfernt
  • Natürlichkeit: Die 37,5 Technologie ist eine natürliche Technologie. Die Aktivpartikel werden durch natürliche Verfahren gewonnen (s.o.) und nicht auf synthetische Weise hergestellt.
  • UV- Schutz: Eine weitere Eigenschaft der Aktivpartikel ist die Absorbierung der UV Strahlen. Dadurch fungiert es als Schutzschild zwischen Haut und UV Strahlen. Der UV Schutzfaktor UPF beträgt bei diesem Gewebe 50 UPF+, je nach Aufbau.
  • Haltbarkeit: Diese Partikel sind haltbar, waschen sich nicht aus oder nutzen sich ab. All diese positiven Eigenschaften bleiben über die Lebensdauer des Kleidungsstücks erhalten.

wer nicht lesen will hier ein kleiner Film über die 37,5 Technologie

Mich sprachen die Socken sofort vom Design an, aus diesem Grund bin ich mega happy diese Socken testen zu dürfen. In meinem Briefkasten lagen der Compression Superior, ein angenehmer Kompressionssocken, die Compression calf sleeves, besonders als Triathletin interessant und der no Show circulation, eine kurze Socke die man kaum sieht.

Beim Auspacken ist mir sofort aufgefallen, wie angenehm sich die Socken anfühlen. Im Vergleich zu anderen Herstellern sind die Socken von Gococo erstaunlich dünn und fühlen sich super angenehm und weich auf der Haut an. Diese Eigenschaften verlieren die Socken auch nach mehrmaligem waschen nicht.

Eine weitere sehr positive Eigenschaft ist, dass sich die Socken sehr gut anziehen lassen, aber trotzdem einen angenehmen Grad der Kompression aufweisen ( 15-27mmHg) und nicht verrutschen. Hierbei hilft ein kleines Hilfsmittel am Sockenrand. Dort befinden sich kleine Silikondots die bei jeder Art der Bewegung einen optimalen Sitz gewährleisten. Diese Eigenschaft fehlt leider bei den Calf Sleeves, aber auch hier zeigte sich bisher kein rutschen und verrutschen. Ob die Calf Sleeves schneller trocknen als andere kann ich bisher noch nicht sagen. Werde aber meine Erfahrungen nach dem ersten Triathlon ergänzen.

Als eine tolle Laufsocke zeigt sich der No Show Circulation. Gerade im Sommer bevorzuge ich eine flache Socke, ohne Schaft und dafür ist der No Show Circulation super geeignet. Er ist schön dünn, sitzt aber perfekt am Fuß und wirft keine Falten. Die Circulationsdots sollen die Blutzirkulation der Fußsohle stimulieren. Ob diese die Blutzirkulation stimulieren kann ich schwer sagen , sie stören auf jeden Fall nicht und sind angenehm zu tragen.

Ich bin voll und ganz zufrieden mit den Socken von Gococ und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Mich überzeugt besonders der hohe und angenehme Tragekomfort und die gute Passform. Ich hab selten einen Strumpf getragen der sich so gut auf der Haut anfüllt. Auch im Preisleistungsverhältnis kann man nicht meckern. Ich bin ein Gococo-Fan.

Wenn ich euer Interesse geweckt habe schaut einfach mal vorbei.

hier könnt ihr bestellen

Fazit: Gut durchdachte Technologien, hoher Tragekomfort und nachhaltige Technologien ist für mich ein guter Grund in Gococolove zu sein. IMG_5152

 

 

Advertisements

Paleo Mohn Gugelhupf

image.jpegDer Kuchen ist super schnell gemacht nach ein paar Minuten in der Küche kann man ihn schon in den Backofen schieben. Super genial, total lecker, locker und saftig. Sehr zu empfehlen

Zutaten

9 Eier

120g Kokosöl

50g Honig

250g gemahlene Mandeln

1TL Backpulver

1El Vanillepulver

Prise Mehrsalz

50g Mohn

Alle Zutaten bis auf das Backpulver und den Mohn in eine Schüssel geben und gut verrühren. Danach wird der Teig in zwei Schüsseln aufgeteilt. In beide wird Backpulver gegeben. In einer Schüssel den Mohn unterrühren und dann beide Teile in eine Gugelhupfform geben. Mit einer Gabel dann sanft beide Teige mit einander vermengen.

TIPP: Die Form gut einfetten. Bei mir ging der Kuchen sau schwer aus der Form, viel schwerer wie bei einem normalen Kuchen.

Danach wird der Kuchen für 30-40 min auf 180° in den Backofen geschoben.

Abkühlen und schmecken lassen

 

Apfel Haferflocken Schnitte

Super leicht zum zubereiten und eigentlich beliebig variabel mit den Zutaten. Ein absolutes Herbstschmakerl. Da duftet die Stube gemütlich nach Bratapfel.

image

3 Äpfel

1 EL Zitronensaft

50g Pecanüsse ( oder en bisschen mehr ;-))

50g Walnusskerne

150g Dinkel Volkornmehl

150g Weizenmehl

1Päckchen Backpulver

1/2 TL Zimt

1/2 TL Salz

250g Joghurtbutter (zimmerwarm)

200g brauner Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

4 Eier

100g gemahlene Mandeln

150g Haferflocken

50g Rosinen Granbarries Datteln etc

250ml Milch

los geht

Apfel schälen und in Würfelschneiden und mit Zitronensaft in einer Schüssel mischen / Walnüsse und Pecanüsse grob hacken

Beide Mehle mit Backpulver, Zimt und Salz mischen. Butter und brauner Zucker mit Vanillezucker schaumig schlagen und die Eier nach und nach dazugeben.

Mehlmischung; Mandeln, Haferflocken und je die Hälfte Nüsse, Rosinen und Äpfel unterrühren. Dann soviel Milch dazu geben bis der Teig in Zapfenform vom Schneebesen tropft.

Teig auf einem Backblech streichen und die restlichen Nüsse darauf streuen. Dann ab in den Backofen und bei 180° 35-40 min backen lassen.

image

Zum absoluten Genuss lauwarm genießen.

Faszination Faszie

Ich bin selber Physiotherapeutin und Triathletin, zwei Gründe warum ich mich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt habe. Der Trend konnte sozusagen nicht an mir vorüber gehen. Da mich immer wieder Patienten fragten “ warum reden momentan alle über diese Faszie“ oder „haben sie auch so eine schwarze Rolle zu Hause und was macht man damit“. Ja ich habe eine schwarze Rolle zu Hause und auch einen schwarzen Ball. Letztes Jahr war dies sogar ein Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder. Für mich ist die Faszie nicht mehr aus dem Sport und der Sportphysiotherapie wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil in meiner Therapie. Ich selber nutze die Blackroll regelmäßig um meine Regeneration zu verbessern oder mich zu mobilisieren. Aber warum erst jetzt? Warum hat man die Faszie erst jetzt entdeckt und ihr diese Bedeutung zugeschrieben?

Die Faszie fasziniert jeden Sportler der was auf sich hält rollt abends vor dem Fernseher über eine Schaumstoffrolle. Aber was ist die Faszie eigentlich? Gehört sie zum Muskel?  Die Faszie ist das Grundgerüst unseres menschlichen Körpers und ist ein Teil des Bindegewebes. Die Faszie ist ein gigantisches Netzwerk aus glatten Hüllen, Strängen und Bändern die den ganzen Körper durchziehen. Dieses Bindegewebe befindet sich überall und durchzieht Organsysteme, umgibt Knochen Muskeln und Gelenke. Dadurch werden alle Strukturen in unserem Körper miteinander verbunden und gestützt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind zahlreiche Rezeptoren und Sinnesorgane, die darin eingebettet sind. Aus diesem Grund spricht man auch von einem Kommunikationssystem oder Sinnesorgan. Auch die Unterstützung des Blutkreislaufes und des lymphatischen Systems ist eine wichtige Aufgabe der Faszie. Aus all diesen Aspekten wird klar, dass eine Störung in diesem System einen großen Einfluss auf all unsere Körperfunktionen haben kann. Viele Krankheitsbilder können somit mit der Faszie in Verbindung gebracht werden, was ganz neue Behandlungsansätze für Schmerzsyndrome und Bewegungseinschränkung liefert.

Viele und auch ich fragen sich natürlich warum erst jetzt und nicht schon viel früher? Über die Existenz der Faszie wusste man schon länger bescheid, doch die enorme Bedeutung für und die Funktionen im menschlichen Körper wurden bisher außer Acht gelassen. Grund dafür war, dass sich kaum jemand der weißen faserigen Struktur annahm. Bei Sektionen wurde die weiße Substanz häufig weggeschnitten, um den Blick auf die vermeintlich wichtigere Struktur frei zu legen. Auch wir entfernen bei einem schönen Steak das weiße, die Faszie, um nur zartes Muskelfleisch in der Pfanne zu haben. Eines Tages nahmen sich Wissenschaftler dieses Abfallgewebes an und erkannten wie wichtig diese Struktur ist. Die Verbreitung dieser Information lässt nun auch Operateure vorsichtiger mit ihrem Skalpell umgehen. In vielen Ops wird nicht mehr willkürlich im weißen Gewebe rumgeschtten, da man sich jetzt den enormen Folgen bewusst ist.

Was bedeutet das nun für mich als Sportler, wenn ich Schmerzen habe? Ist das immer die Faszie? Nicht immer liegt die Verletzungsursache oder der Schmerzauslöser in der Faszie. Jedoch wird nun klarer, dass die Faszie häufig mitbeteiligt ist wenn irgendwas in unserem System Körper nicht stimmt. Allein deshalb, weil die Faszie sich überall befindet. Kleine Mikrotraumen, Verdrehungen oder Verformungen können die Gleitfähigkeit der Faszie beeinflussen. Diese können durch akute Traumen aber auch durch Überforderungen und Unterforderungen entstehen. Durch die Einschränkung der Gleitfähigkeit, nimmt dann das Fasziengewebe Einfluss auf die umliegenden Strukturen, worin dann der Grund für Schulter-, Knie- oder Achillesbeschwerden liegen kann. Diese Verdrehungen und Verformungen können jedoch durch einfache Mittel wieder beseitigt werden. Was verformt wurde kann man wieder zurück formen. Zum Beispiel mit Druck auf die betroffene Struktur.

Nun fragt man sich als Sportler, was bedeutet das nun für mich, wie pflege ich meine Faszien richtig und was kann ich  tun, um Einfluss auf mein Fasziengewebe zu nehmen? Die gute Nachricht: Fasziengewebe ist sehr anpassungsfähig. Das alte Sprichwort „wer rastet der rostet“ ist hier das Maß der Dinge. Das Fasziengewebe hat eine enorm hohe Anpassungsfähigkeit. Mit einem gezielten Training kann jeder sein Fasziengewebe in Form bringen .“ Wer sich nicht bewegt verklebt“ ist hier das Motto. Man sollte versuchen, so viele unterschiedliche Reize ins sein Bindegewebe zu geben wie es nur geht, um das Fasziengewebe so plastisch wie möglich zu halten. Immer mal was neues ausprobieren. Flexibel bleiben im wahrsten Sinne ist hier gefragt. Besonders gut reagiert die Faszie auf langsame Bewegungen über die gesamte Bewegungsamplitude die am Ende kurz gehalten werden. Yoga oder das klassische Dehnen können hier gut angewendet werden. Mit immer wieder neuen Reizen wird das Bindegewebe angeregt neue Zellen zu bilden und sich neu auszurichten. Hier ist alles erlaubt was bewegt. Nur eine gut trainierte Faszie kann Höchstleistungen erbringen und schnell regeneriert.

Und warum jetzt diese schwarze Schaumstoffrolle? Wenn man mit Druck über die einzelnen Muskelpartien rollt soll die Durchfeuchtung angeregt  und die Ausrichtung der Faszienstrukturen stimuliert werden. Das Prinzip ist ähnlich wie das Ausdrücken eines Schwammes. Die Faszie wird beim Abrollen ausgedrückt und füllt sich wieder mit neuem Gewebswasser. Dieser Flüssigkeitsaustausch sorgt dann für eine reibungslose Gleitbewegung zwischen den einzelnen Gewebsschichten. Dies stärkt die Faszie und macht sie elastischer. Da man durch die Faszienmassage Stoffwechselprozesse anregt, eignet sich diese besonders nach harten Trainingseinheiten als Regenerationsbeschleuniger. Bei der Durchführung sollte man auf ein langsames Tempo achten und sich langsam in die Faszie hineinschmelzen. Wer zu schnell und zu schmerzhaft rollt, verkrampft und arbeitet kontraproduktiv. Ich selber behandle Faszien nach der FDM mit der Typaldosmethode.

Also wie immer viel Spaß und bleibt in Bewegung

IMG_1860

Rollin Rollin Rollin 😉

Ohm Schanti Ohm/ Mix up your run

Im Herbst und Winter versuche ich immer wieder en bisschen was auszuprobieren. In der kalten Jahreszeit stehen alle drei Disziplinen im Triathlon nicht so im Focus wie im Sommer und Frühjahr. Deshalb ist Platz und Raum für Neues. Dieses Jahr steht Yoga bei mir im Programm. Ich habe früher im Fitnessstudio schon mal ein paar Stunden besucht und gemerkt, dass dies eine tolle Form des Bewegens ist. Man dehnt sich, spannt Muskeln an und das alles im Einklang von Körper, Geist und Seele. Sehr spirituell hört sich das alles am Anfang an, aber insgesamt doch eine anstrengende Sache.

Yoga ist sehr vielschichtig und man kann in viele verschiedene Formen eintauchen, von sanft bis brutal anstrengend ist alles dabei. Natürlich hat das heutige Yoga nicht mehr viel mit den spirituellen hinduistischen Sachen und Vorschriften von damals gemeinsam. Die verbreiteste Art ist das Hatha Yoga. Dabei werden Asanas ( Körperstellungen), Pranayama ( Atemtechniken) und Meditation miteinander verbunden. Alle Yogaformen haben gemeinsam, dass sie Stress abbauen und Beweglichkeit fördern sollen. Letzteres ist genau mein Ansatzpunkt. Früher war ich beweglich wie eine Spaghetti, durch Turnen und Gardetanz hatte ich nie Probleme, eher umgekehrt. Aber man wird ja auch nicht jünger und der Spagat ist weit in die Ferne gerutscht. Auch beim Laufen und Schwimmen merke ich immer wieder wie fest und unbeweglich ich in der Brustwirbelsäule geworden bin und wie schwach im Gegensatz dazu mein Schultergürtel ist. Yoga unterstütz mich genau da. Durch langgehaltene Position wird meine innere Mitte gekräftigt aber auch gegenseitig mobilisiert. Durch die Halteübungen wird aber auch meine Koordination gefördert. Lange im Krieger 1 oder 2 zu stehen fiel mir am Anfang echt schwer. Kraft in den Beinen und Koordination waren mangelhaft, aber von mal zu mal wird es immer besser. Auch der Muskelkater wird immer besser, bzw.weniger. Nach meinen ersten 1,5 Stunden bin ich fast auf allen Vieren aus dem Studio gekrochen. 3 Tage lang habe ich jeden Muskel in meinem Körper gespürt, aber anders wie nach normalem Krafttraining. Aber auch heute bin ich immer noch froh wenn ich mich auf meine Yogamatte hin legen kann und die Yogin kommt, um mich für die kleine Meditation zu zu decken. Wenn ich da so gut durchbewegt liege merke ich wie sich jeder einzelne Muskel dann entspannt und ich nun nicht mehr aus dem Studio krieche, sondern wie auf Wolke sieben aus dem Studio schwebe. Für mich ist, dass eine super alternative zu meinem Tiathlontraining. Ich werde es auch versuchen während der Saison beizubehalten, nicht nur des Sportes wegen, sondern weil die Yogacommunity auch menschlich ein guter Ausgleich zu dem Ausdauerwahnsinn ist. Die Menschen in meinem Studio sind ultranormalis und fürchterlich geerdet, total entspannt. Auch das macht mein wöchentlicher Besuch im Yogastudio einfach schön, alle sind locker und entspannt und da interessiert kein Mensch mehr ob du Bänker, Modetussi oder Triathletin bist. Alle sitzen auf ihren Matten in ihren bunten Hosen, die Atmung fliest und man konzentriert sich nur auf sich und seinen Körper. Einfach schön, diese Ruhe, besonders wenn man abgehetzt aus dem stressigen Alltag kommt.

Ob jetzt Yoga Pilates, Freeletics, Crossfit oder sonst irgendwas euer Ausgleichtraining ist, bleibt (glaub ich )egal. Hauptsache ist ihr tut was und bleibt in eurem Sport nicht zu einseitig. Denn einseitiges Training bringt uns nicht weiter. Der Körper ist sehr plastisch in der Aufnahme seiner Reize und nur wenn wir verschiedene Reize in ihn hinein geben haben wir die Chance uns auch vielseitig zu entwickeln. Das macht am Ende ein guter Körper aus. In diesem Sinne bleibt immer in Bewegung.

Ohm Shanti Ohm 😉

Ein Bild von mir beim Yoga existiert noch nicht, ist glaub ich auch besser 😉

Immunboost

Jeder Sportler kennt es, der Sommer geht und draußen wird es ungemütlich. Um uns herum hustet und schnieft es und jeder schreit wieder “ ich bin krank“. Mein Ziel ist es immer unbeschadet durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Auf keinen Fall will ich krank werden. Aber dieses Jahr hat es mich mal wieder so richtig erwischt. Warum? Keine Ahnung! Ich weiß es nicht!  Jetzt heißt es jedoch so schnell wie möglich wieder fit werden. Sowohl zum unbeschadeten Durchkommen, als auch wenn es euch voll erwischt hat gibt es ein paar Tipps von mir. Hauptsächlich greife ich da auf die Tricks von Dr. Feil zurück und kurbele so gut wie es geht meinen Stoffwechsel an, damit der Körper so richtig in Wallung kommt. Das gibt Bakterien und Viren keine Chance. Basis der Rezepte sind hauptsächlich Gewürze. Damit kann man seine Erkältungstee pimpen und somit den Immunboost hervorrufen.

Die Gewürze bekommt man überall und die meisten werdet ihr schon im Haushalt haben.

image

INGWER/ KURKUMA/ CHILI/ CARDAMOM/ PFEFFER/ ZIMT das sind die Geheimzutaten für eine erfolgreiche Immunabwehr. Let´s boost it. Ergänzen kann man das alles noch mit frischen Sprossen, Zink und Vitamin D.

Aber nun erstmal zu den Gewürzen, sie gehören zu den gesundesten Lebensmitteln der Welt

INGWER: Mein Favorit, Ingwer kann man vielfältig und überall einsetzen. Ob in Tee aufgebrüht oder Soßen, auch Gemüsepfannen und Suppen kann man mit Ingwer würzen. Am besten entfaltet er seine ätherischen Öle frisch. Man schneidet ihn am besten in kleine Scheiben. Auch wie bei anderen Lebensmitteln sitzen die wichtigsten Inhaltsstoffe direkt unter der Schale. Deshalb Vorsicht beim Schälen. Diese Stoffe heizen uns dann so richtig an. Diese Scharfstoffe wirken durchblutungsfördernd und haben somit einen schleimlösenden Effekt, da sich Bakterien und Vieren nicht mehr so gut auf den Schleimhäuten festsetzen können. Ingwer unterstütz die Immunsystem bei der Krankheitsabwehr, indem es auch den Abfall von immunsystemstimulierenden Substanzen während einer Krankheit verhindert. Ingwer ist ein richtiger Immunturbo. In der Zubereitung total easy: Knolle kaufen, klein schneiden und ab ins heiße Wasser. Am intensivsten, heisst es, ist der peruanische Ingwer.

KURKUMA: Kurkuma ist ein Gewürz aus der asiatischen Richtung, was es im Laden in Form eines Pulvers zu kaufen gibt. Kurkuma ist genauso einfach einzusetzen wie Ingwer. Am besten einen 1/2 TL morgens in den Müsliquark oder in einen Smoothi. Wichtig ist hier nur die Inhaltsstoffe sind nur schwer wasserlöslich, deshalb am besten immer ein bisschen in Öl (am besten Speißeleinöl) auflösen, damit die Stoffe besser vom Körper aufgenommen werden können. Wie alle Gewürze wirkt Kurkuma entzündungshemmend und immunstärkend. Die Stoffe unterstützen den Körper bei der Bildung von spezifischen T-Zellen, die besonders wichtig für die Krankheitsbekämpfung sind. Tipp: Mangosmoothi 250ml Buttermilch, 1 Mango, 1EL Speiseleinöl 1TL Kurkuma, 1cm Ingwer, Pfeffer, Limettensaft und etwas Hönig

CHILI: Wer kennt sie nicht, die kleinen scharfen roten Schoten. Das diese uns die Schweißperlen auf die Stirn treiben können und uns richtig einheizen weiß jeder. Aber in der kleinen Schote steckt viel mehr. Wer hätte das gedacht, sie wirkt schleimhautschützend, sowie schmerzsenkend. Die Stoffe der Chilischote blockieren Schmerzrezeptoren und verhindern so die Schmerzweiterleitung. Durch die Durchblutungsförderung der Schleimhäute können diese leichter Bakterien abwehren. Außerdem ist Chili ein 1a Schleimlöser und pustet Nase und Rachen frei so das man sofort besser durchatmen kann. TIPP: Feuerschokolade 1Tasse Milch, Wasser, Kokos oder Mandelmilch erhitzen 2-3 TL Kakao Pulver/ 1TL Honig/ 1/2TL Zimt Prise Pfeffer und Chilipulver erhitzen

ZIMT: Bei Zimt denkt man häufig an Weihnachten, Spekulatius und leckeres Gebäck. In dem Gewürz steckt jedoch mehr als nur Lust auf Weihnachten. Weit über 100 Substanzen, die gesundheitsfördernd sind stecken in der kleinen Holzstange drin. Die wichtigsten Wirkungen sind schmerzsenkung, entzündungshemmung, antibakteriell, schleimlösen und auch eine schweißtreibende Wirkung, werden dem Zimt zugeschrieben. In den Medien wird jedoch immer wieder vor  einem übermäßigen Zimtkonsum gewarnt. Laut diesen sollte man nicht mehr als 600g pro Jahr zu sich nehmen, ein TL hat 1,6 g was also total im Rahmen liegt.

Kardamon und Pfeffer entfalten ähnliche Wirkungen in unserem Körper wie die schon oben genannten Gewürzen:

6 Tipps für den optimalen Immunboost

1.MIT SCHÄRFE GEGEN INFEKTIONEN: die scharf schmeckenden Stoffe in Kohl Rettich und Kresse verhindern und hemmen Infektionen

2. STINKENDER DOPPELBOOST: Zwiebel und Knoblauch sind doppelt gut für das Immunsystem. Enthaltende Oligofruktose  schützt die Darmschleimhaut und in ihnen stecken noch anderen immunaktivierende Inhaltsstoffe.

3.GEWÜRZE MACHEN BAKTERIEN DEN GAR AUS: Chili, Kurkuma; Pfeffer; Paprika oder Kardamom enthalten wichtige Antioxidanzien und sind viel schlagkräftiger wie Vitamin C. Sie wirken antibakteriell .

4. BUNT IST GESUND: In den Farbstoffen der Schale von Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe die das Immunsystem schützen, hier gilt je intensiver die Farbe desto besser die Wirkung.

5. TEE TRINKEN: Grüner Tee oder Cystus Tee trinken, die bitteren Aromastoffe bekämpfen aktiv eingedrungenen Viren.

6. FÜR GEMÜSEMUFFEL: Das Immunsystem lässt sich mit den Spurenelementen Zink und Selen unterstützen. Die Spurenelementen unterstützen die Bildung von körpereigenen Enzyme und schütz vor krankmachenden Keimen.

Nun viel Spass beim Immunboosten und bleibt gesund

http://www.dr-feil.com/

Grüße von den Füßen

Als Läufer sind die Füße das liebste was man hat. Sie tragen uns jede Trainingseinheit über Stock und Stein und km langen Asphalt,  Km für Km ob langsam oder schnell. Die Wahl eines guten Laufschuhs sollte gut überlegt und durchdacht werden. Nicht jeder Laufschuh passt zu dem jeweiligen individuellen Laufstil.

Man sollte sich deshalb gut fachkundig beraten lassen und am aller besten bei einem Fachhändler kaufen, der einem ermöglicht, den Schuh auch wieder zurückzugeben, wenn man nach den ersten 10km merkt, dass der Schuh doch nichts ist. Auch eine Laufbandanalyse ist durchaus sinnvoll. Mein Weg zu meinen Lieblingsschuhen war lang, mühselig und geprägt von vielen Fehlkäufen. Jetzt aber habe ich meine Lieblingsschuhe gefunden. Ich weiß nun was ich mag, was ich will und was ich von meinem Laufschuh erwarte.

Hier möchte ich euch meine Liebsten vorstellen:

Asics Hypertri ( schneller Wettkampfschuh, direkt und super leicht)

Asics Noosa Fast ( schneller Wettkampfschuh, direkt und leicht, auch für längere Distanzen geeignet)

New Balance 1400 ( für längere Läufe/ Tempowechselläufe/ Endbeschleunigung/ stabiler aber doch direkter Schuh)

ON Cloudsurfer (stabiler gut gedämpfter Schuh, für lange Wohlfühlläufe)

Der Asics Hypertri

Der Asics Hypertri, ist quasi der schon bekannte Hyperspeed nur gepimpt für den Triathlonsektor. Der Hypertri ist aktuell mein ganz persönlicher Bestzeitenschuh. Laut Beschreibung ist dies ein klassischer Wettkampfschuh bis 10 km, meiner Meinung nach kann man den Schuh mit einem guten Laufstil sehr wohl bis zum HM Laufen.  Bisher hat jeder Lauf viel Spass gemacht. Durch die direkte steife Sohle, die man auch schon vom Hyperspeed kennt, wird eine direkte Kraftübertragung ermöglicht.

Im Triathlon hatte ich bisher noch keine Probleme. Durch das nahtlose Innenfutter wird ein problemloses Barfußlaufen ermöglicht. Aus meiner Erfahrung wurde das schon bei vielen Schuhen versprochen doch nach 10 km waren die Füße blutig. Hier hatte ich toi toi toi noch keine Probleme. Durch das mitgelieferte Schnellschnürrsystem wird ein schneller Wechsel ermöglicht. Für mich der optimale Wettkampfschuh.

Durch die peppigen Farben ist er nicht nur schnell, sondern sieht für mich auch noch gut aus. Durch die aufgedruckten Schlagwörter swim, bike, run ist er auch optisch als ein waschechter Triathlonschuh zu erkennen ;-). Für mich ein kompletter und voll durchdachter Schuh, der alle Erwartungen erfühlt und seinen Preis wert ist.

Bestzeitenschuh Hyperspeed Tri

hier in neuer und alter Farbe

Daten: 6mm Sprengung 155g

Asics Noosa fast

Quasi mein Vorgänger des Hypertri, aber das heisst nicht, dass der Schuh ein Auslaufmodel ist. Ich laufe den Schuh nach wie vor sehr gerne, egal ob Bahntraining oder längerer Lauf, der Asics Noosa Fast ist ein Schuh für alle Situationen. Durch das etwas stabilerer Obermaterial ist er am Fuß etwas stabiler als der Hypertri, wodurch er auch für längerer Läufe geeignet ist. Das Obermaterial passt sich super dem Fuß an und auch bei lockerer Schnürung sitzt er noch fest und stabil am Fuß. Empfohlen wird der Schuh für Mittel- und Vorfußläufer.

Durch die Sohle, die gut strukturiert ist, hat man beim Noosa fast auf jedem Untergrund einen guten Grip, dadurch ist er auch Offroad geeignet. Leichte Trails sind damit gut zu laufen und macht super bock. Die flexible Sohle passt sich dem Untergrund super an und man hat immer einen guten Abdruck. Nachteil: In die groben Waben setzen sich manchmal Steinchen fest, die dann beim Laufen drücken können.

Im Triathlon ist er immer ein guter Begleiter. Durch das mitgelieferte Schnellschnürrsystem werden schnelle Wechsel ermöglicht, jedoch fehlt eine Lasche an der Ferse, die zusätzlich beim Einstieg helfen könnte. Im Vergleich zu seinem großen Bruder dem Asics noosa tri, ist dieser Schuh mehr Wettkampfschuh, leichter ungestützt und viel direkter. Optisch gibt’s den Noosa fast genaus wie den großen Bruder in peppigen Farben, was das Finden in der Wechselzone einfacher macht ;-).

image

Daten: 6mm Sprengung 170g

On Cloudsurfer

Das Motto von ON: “ Laufen wie auf Wolken, weich laden hart abstoßen“ verkörpert dieser Schuh perfekt. Eigentlich bevorzuge ich eher härtere Schuhe, da ich bei zu weichen immer das Gefühl habe, dass ich nicht weiß wo ich hin trete . Jedoch habe ich bei diesem Schuh immer ein gutes Gefühl.

Hauptsächlich nutze ich diesen Schuh bei langen, lockeren Grundlagenläufen im Winter und Frühjahr. Für mich ist dieser Schuh ein reiner Trainingsschuh. Obwohl ich ihn immer viel bei Wettkämpfen sehe, brauche ich bei schnelleren Läufen immer den direkten Bodenkontakt. Dieser geht durch die sehr weiche Dämpfung, den Clouds leider verloren. Insgesamt ist der Schuh mit fast 300g im Vergleich zu meinen Wettkampfschuhen eher ein Schwergewicht. Durch die Clouds hat man aber ein sehr gelenkschonendes Laufen, was ich für die langen Läufe sehr bevorzuge.

Das versprochene Training der spezielle Laufmuskulatur durch die CloudTec habe ich bisher noch nicht gemerkt. Auch die Geschwindigkeitseinteilung der einzelnen Schuhe auf der Herstellerseite finde ich eher irreführend. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Schuh besonders den 5-6 er Schnittsektor unterstützt. Auch bei langsameren Läufen unterstützt mich der Schuh in seiner vollen Funktion.

Wenn man sich den Schuh anschaut, fällt einem sofort die schlichte aber sehr gute Verarbeitung des Schuhs auf. Das Material ist langlebig und auch die spezielle Gummimischung an den Clouds, die für einen langen Halt hergestellt wurde, hält was sie verspricht. Durch die gute Dämpfung ist der Cloudsurfer für alle Läufertypen geeignet. Der einzige Nachteil ist, dass sich auf Waldwegen immer wieder Steine in den Clouds verfangen und somit das System still legen. Ob 149Euro als UVP zu viel sind weiß ich nicht. Das muss jeder Läufer für sich entscheiden.

Für mich ist und bleibt der Cloudsurfer ein reiner Trainingschuh. Insgesamt hat mich die Cloudtechnologie nicht für die Wettkämpfe überzeugt. Aber zum gelenkschonenden Laufen sehr zu empfehlen.

Run like a Girl ;-)

Run like a Girl 😉

Daten:7mm 290g

New Balance 1400

Den New Balance 1400 laufe ich nun schon ein Jahr und er muss sicherlich bald ausrangiert werden. Jedoch möchte ich noch einiges zu ihm sagen.

Für mich schließt der Schuh das Loch zwischen reinem Wettkampfschuh und Trainingsschuh. Genau für diesen Bedarf nutze ich ihn auch. Der Schuh ist so gut gedämpft, dass man ihn gut für längere Läufe nutzen kann, aber auch direkt und steif. Deshalb genau mein Schuh für lange Läufe im Rahmen meiner Halbmarathon Vorbereitung. Bei Tempodauerläufen, Tempowechselläufen und lange Läufen mit Endbeschleunigung hole ich ihn aus der Laufkiste.

Der Schuh passt super; ist genau richtig für meinen schmalen Fuß geschnitten. Nur die Lasche muss man richtig festbinden, sie rutscht immer wieder zur Seite weg, was dann zu Druckstellen und Reibungen führt.

Daten 4mm Sprengung , Gewicht keine Angaben