meine Bestzeiten

Laufen

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5km: 27:12 (06.04.2014) I Lauf Gelnhausen

10Km: 46:46 (03.01.2016) Winterlaufserie Jügesheim 3. Lauf

Halbmarahton: 1:44:23 ( Halbmarathon Hommertshausen)

Schwimmen

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400m: 7:19

750m 15:33 (See)

1500m 27:12 (eosc 1500m Test 26.02.2016)

1900m 37:12

2000m

Rad

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20km

40km

90km: 03:03:00 Challenge Walchsee Kaiserwinkel

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Über mich….

Mein Name ist Katharina und bin 29 Jahre alt.DSC_0150 Ich komme aus dem schönen Vogelsberg, genauer aus Lauterbach. Seit 6 Jahren wohne und arbeite ich in Offenbach als Physiotherapeutin. Bewegung ist nicht nur mein Hobby sondern auch mein Beruf. Durch meinen Job komme ich mit fast allen Sportarten in Kontakt. Jedoch konnte mich bisher keine so begeistern wie der Ausdauersport.

Mein sportlicher Ursprung liegt im Handball, wo man auch schon immer mit Ausdauereinheiten konfrontiert wurde. 2009 musste dann nach nach meinem Arbeitseinstieg in Offenbach und einer immer wieder aufbrechenden Schulterverletzung eine Alternative zu dem harten “ Vollkontaktsport“ her. Die Schulter wollte nicht mehr. Um sportlich in Form zu bleiben weihte mich meine Arbeitskollegin dann in die Künste des MTB ein. Von Anfang an war das Feuer entflammt. Die flowigen Trails bergab und die harten Anstiege die man am häufig am Limit fahren musste waren genau mein Ding. Ich war nun voll drin. Im Winter begann ich nun immer mal zu Laufen um fit zu bleiben und merkte schnell, dass dies eine schöne Abwechslung zum MTBn war. Es ging schnell, war einfach und man konnte es immer und überall machen. Laufschuhe und los…..!

Durch verschiedene Patientin kam dann das Thema Triathlon immer häufiger auf den Tisch bzw. Bank. Für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Radfahren und Laufen schön und gut aber bisher hatten meine Schwimmkünste max bis zum Fahrtenschwimmer in der Schule gereicht. 500m am Stück schwimmen und das ggf. vielleicht auch noch im See, unvorstellbar. Aber ich war interessiert und fasziniert von den Leistungen die meine Patienten mir immer wieder in den Behandlungen berichteten. Ironman, Roth, Mitteldistanz und und und. Der Weg den sie zurückgelegt haben um ihre Ziele zu erreichen bzw. warum sie dann natürlich irgendwann bei mir auf der Bank lagen war immer wieder spannend. Wobei wir dann immer wieder bei der ersten Disziplin, dem schwimmen hängen blieben. Ich beteuerte immer wieder, dass ich da absolut talentfrei sei. Meine schlimmste Erinnerung: Ich bin mal bei einem Schulwettbewerb gegen die Außenwand geschwommen, weil ich keine Schwimmbrille hatte und nicht die Augen aufgemacht habe. Das war total peinlich und alle haben gelacht. Als ob der letzte Platz nicht schon schlimm genug war.

Durch eine damalige Patientin und heutige Freundin wurde dann das Schwimmproblem schnell behoben. Warum? Ich wollte, dass sie aufhört zu rauchen und ließ mich auf eine Wette ein. Ich sollte 1000m am Stück kraulen. Wenn ich das schaffe, höre sie auf zu rauchen. Das motivierte mich bis unter die Haarspitzen. Jetzt musste nur noch ein Schwimmlehrer gefunden werden, denn wie schon gesagt ich war talentfrei. Mit Youtubevideos kann ich schminken und Zöpfe flechten lernen, aber niemals schwimmen lernen. Aber da hatte meine Freundin schon jemand im Kopf. Der Top Triathlet des TV Bad Orb Florian Brosch. Welch nebensächlicher Zufall: Wir waren beide Single. Das roch nicht nur nach schwimmenlernen, sondern auch ganz faul nach Verkupplungsaktion. Naja beides hat funktioniert. Nach 6 Wochen mit dem geilsten Schwimmtrainer auf Erden konnte ich 1000m kraulen. Doch nicht talentfrei ;-).

Jetzt konnte dann auch der erste Triathlon kommen: Am 6. September 2012 war es dann soweit. Ich startete beim Alzenauer Volkstriathlon. 500m schwimmen im See, 20km auf zwei Runden Rad fahren und dann 5 km im Wald hinter dem Sportplatz laufen. Es war unvorstellbar hart, hat aber sowas von Bock gemacht. Im Jahr 2013 wurde ich dann Mitglied im TV Bad Orb, bekam meinen Starpass für die Ligawettkämpfe und man konnte sagen ich war Triathletin. Seit dem lebe ich den Sport mit allen Fassetten, mit Höhen und Tiefen, Schmerzen und Freude. Wobei man sagen musste Tiefen hatte ich einige, ich habe in den letzen Jahren gelernt, was es heisst zu kämpfen und zu beissen. Die Verbesserungen waren nur mit der Lupe zu sehen, aber ich bin am Ball geblieben auch wenn die Motivation mehrmals als im Keller war. Seit diesem Jahr habe ich einiges verändert. Ich habe mich von standardisierten Plänen verabschiedet und trainiere nun nach einem individuellen Trainingsplan. Meine Trainerin Nina Vabic hat mit mir an vielen Stellschrauben gedreht, was echt harte Arbeit war. Aber man muss sagen, seit diesem Jahr ist der Knoten geplatzt. Es ging mit großen Schritten von Bestzeit zu Bestzeit, die Leistungsfähigkeit wurde immer größer und besser und nun bin ich da wo ich hin wollte. Mitten drin, nicht hinten und noch nicht vorne aber endlich mitten drin. Sowohl auf den Ergebnislisten, als auch im Sport. Klar hat mir das trainieren auch in den letzen Jahren viel Spass gemacht, was aber an meiner Freude an Bewegung lag. Jetzt ist man bereit sich noch mehr zu quälen und auch im Training das Maximale raus zu holen. Die Belohnung für die Schinderei kommt irgendwann. Irgendwann dann in einem Wettkampf.

Ich bin kein Mensch der ständig nur gewinnen will, ich laufe allein für mich und gegen die Zeit, gegen meine eigenen Bestzeit. Ich will mich verbessern und mich selber schlagen. Platzierungen und andere sind mir egal. Mein Maßstab bin ich. Ich schaue nicht nach rechts und nach links was die anderen machen sondern, versuche meine Augen bei mir zu halten und sich nur auf mich zu konzentrieren. Wenn doch eine gute Platzierung dabei raus kommt sehe ich das als kleine Belohnung an und bin natürlich auch stolz, diese Leistung erbracht zu haben. Wichtig ist den Glauben an sich selbst und seine Fähigkeiten nicht zu verlieren. Denn es steckt in einem, irgendwann kommt es raus. Manchmal dauert es länger, manchmal kürzer. Aber irgendwann wird man immer für seine Mühen belohnt. Das habe ich durch den Sport gelernt, deshalb fasziniert mich der Ausdauersport so sehr. Talent alleine ist dort nicht immer das Ausschlaggebende, sondern die Kraft und der Wille immer weiter an sich zu arbeiten reicht aus um sich am Ende seine Belohnung zu holen und besser zu werden. Ganz anders wie im Fussball oder in anderen Mannschaftssportarten ist man ganz alleine dafür verantwortlich, was man leistet und geleistet hat und ob man seinem eigenem Maßstab gerecht wurde.

Ausdauersport kennt keine Grenzen, man kann immer weiter laufen, schwimmen oder Rad fahren und genau das fasziniert mich an dem Sport. Meine eigenen Grenzen immer wieder und weiter zu verschieben. Immer weiter zu laufen, weiter zu schwimmen und weiter Rad zu fahren. Nach einem erfolgreichen Triathlon Jahr 2015 nehme ich für 2016 endlich eine Mitteldistanz in Angriff.

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