Adidas young urban swimmer project – London is calling

Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt. Geplant war für meinen Urlaub ursprünglich die im letzten Jahr liegen gebliebenen Sachen zu erledigen und die freie Zeit zum Trainieren zu nutzen. Das war der Plan…

Alles änderte sich aber am Abend des 08. Mai, als mich Chris von den Early Bird Swimmers (www.earlybirdswimmer.de) anrief und mit mir über das oben genannte Projekt zu sprechen: Adidas plant im Rahmen der Schwimm EM ein Wochenende in London, um mit schwimminteressierten Teilnehmerinnen an der Kollektion für Frühjahr/ Sommer 2017 zu arbeiten. Chris teilte mir mit, dass ich bei einer Bewerbung für die Ausschreibung gute Chancen für die Teilnahme hätte. Anfänglich noch etwas skeptisch aufgrund der sprachlichen Hindernisse und dem Respekt der alleinigen Reise nach London musste ich mir erstmal alles durch den Kopf gehen lassen. Am Ende des Telefonats überwog die Freude auf dieses Abenteuer und ich entschloss mich für die Bewerbung.

 

Donnerstag, den 12. Mai

Heute bekam ich von Adidas tatsächlich die Zusage, dass ich unter den sechs Auserwählten für die Londonreise bin. Die Vorfreude war riesig und ich freute mich auf das folgende Telefonat mit Basti von Adidas, um die vielen ausstehenden Fragen zu klären. Bis jetzt wusste ich ja nur, dass es vom 18. bis 21. Mai nach London gehen sollte ;-). Freitags sollte das Telefonat gegen mittag stattfinden.

 

Freitag, den 13. Mai

Nach der Arbeit fuhr ich schnell nach Hause und wartete viel zu früh auf den ersehnten Anruf. Glücklicherweise rief Basti auch früher an, was meine Wartezeit verkürzte und ich nun endlich meine Fragen stellen konnte. Der Kontakt war sofort sehr nett und ich konnte mich nun voll und ganz auf die Reise und das Abenteuer London freuen. Einzig und allein die Anreise bzw. die Fahrt mit der Underground vom Flughafen bis ins Hotel verschaffte mir etwas Respekt, aber auch das sollte machbar sein. Neben allen Fragen wurde mir der Ablauf genau mitgeteilt, es waren volle Tage geplant und die Vorfreude auf das Projekt wurde immer größer. Die genauen Flugdaten sollten mir dann nach dem Pfingstwochenende mitgeteilt werden.

 

Dienstag, den 17. Mai

Mit den jetzt erfahrenen Flugdaten konnte ich jetzt meine Restwoche bezüglich Sport, packen usw. planen. Am Mittwoch sollte es ab 14h Richtung London Heathrow gehen. Neben dem normalen Reiseutensilien wurde uns von Adidas eine spezielle Packliste zugesandt: Wir sollten alle unsere Schwimmutensilien, Badebekleidung usw. mitbringen. Besonders an Badebekleidung sammelte sich in den letzten Jahren ein größeres Sortiment, weshalb ich mich für meine momentanen Lieblingsklamotten entschied und den restlichen Teil zu Hause liegen ließ. Die kommende Flugreise wollte ich ausgeruht antreten, darum legte ich mich früh ins Bett und freute mich auf die kommenden Tage.

 

Mittwoch, den 18. Mai

Da ich frei hatte, stimmte ich mich mit einer kurzen Schwimmeinheit schonmal passend für die Tage ein. Die Zeit im Wasser nutze ich um die Gedanken zu sortieren und den Kopf etwas frei zu bekommen. Danach startete ich meine Reise von Offenbach zum Flughafen nach Frankfurt. Mit der Email von Adidas bewaffnet konnte ich mein Ticket dann direkt am Schalter lösen und checkte ein. Der Flug nach London dauerte knapp über 90min und kaum war das Flugzeug in der Luft, steuerte der Kapitän zum Landeanflug nach London Heathrow an. In Heathrow war ich zuerst vom großen, fremden Flughafen erstaunt, konnte aber relativ schnell die Gepäckausgabe und die passende Underground finden. Fast genau so lang wie die Flugzeit war dann auch die Fahrt vom Heathrow nach Stratford, wo mich London dann mit dem typischen Wetter begrüßte. Angekommen im Hotel fiel ich völlig erledigt in mein Bett. Entgegen der vorherigen Überlegung noch etwas die Umgebung zu erkunden, entschied ich mich für das Bett, um ausgeruht für die nächsten zwei Adidas Tage zu sein.

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Donnerstag, den 19. Mai

Ob es an der Zeitumstellung oder der Nervosität lag, dass ich so früh wach war weiß ich nicht, aber der Tag konnte für mich jetzt los gehen. Schon beim Frühstück hielt ich Ausschau nach den anderen fünf Mädchen und der restlichen Adidas Crew, die sich dann auch so langsam eingefunden und uns nach und nach eingesammelt haben. Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Olympiapark, wo sich die A Station befand, die von Adidas für das Projekt angemietet wurden. Zuerst fand eine Vorstellungsrunde statt, bei der sich herausstellte, dass zwei weitere Mädels aus Deutschland und drei Mädels aus England kamen. Danach durften wir dann unsere mitgebrachten Schwimmutensilien und Badebekleidung präsentieren. Um uns herum die Adidas Crew mit Zettel und Stift, um sich alles ganz genau zu notieren und sich einen Überblick unserer Favourites zu verschaffen. Anschließend durften wir mit einem Shopping Gutschein in der Westfield Mall unser Outfit shoppen, das wir auf dem Weg zum Schwimmtraining tragen. Gefühlt wie bei Shopping Queen stürzten wir uns in die Aufgabe. Die Aufgabe gestaltete sich aber gar nicht so einfach, da man ständig überlegte, was man denn jetzt genau shoppen sollte. So ging der Vormittag ruck-zuck rum und um 13h stand das Mittagessen mit der Adidas Crew an. Allgemein verlief die gemeinsame Zeit immer sehr interessant und nett, die Crew war sehr interessiert und nachdem wir unser geshopptes Outfit präsentierten wurden wir noch zur Sommerkollektion 2016 befragt. Ständig um uns herum mehrere Fotografen und ein Filmteam, um das Projekt fest zu halten. Abends ging es dann noch zu den Swim finals. Besonders beeindruckend war, als Marco Koch die Silbermedaille über 200m Brust holte.

 

Freitag, den 20. Mai

Der Tag startete für mich mit einem kleinen Morning Run durch den Olympiapark, um die Olympischen Ringe zu sehen. Nach dem Frühstück ging es dann wieder gemeinsam zur A Station, wo der ganze Tag im Zeichen des Entwurfs eines eigenen Badeanzugs stand. Um kreative Eindrucke zu bekommen stand eine Internetrecherche an, deren Ergebnisse gegenseitig präsentiert wurden. Jeder konnte jetzt für sich entscheiden, ob er lieber einen Bikini oder Badeanzug gestalten wollte und wir konnten danach sofort los legen. Die anfängliche Arbeit gestaltete sich zuerst schwierig, wobei uns die Designcrew um Roger und Bettina hilfreich zur Seite standen. Meine Richtung war relativ schnell klar und ich entschied mich für ein Symbol, das für den Start in das Schwimmerleben steht: Das Seepferdchen. Um das Design etwas aufzupimpen und graphisch ansprechend darzustellen holte ich mir Hilfe bei Roger, der sich mit einer Engelsgeduld den ganzen Vormittag Zeit nahm. Die Ideen sprudelten nur so und wir konnten zum Mittagessen mein eigenes Badeanzugdesign herstellen. Nach dem Mittagessen blieb noch Zeit für weitere Projekte. Dort versuchte ich mich an einem Bikini und konnte auch hier meine Ideen umsetzen. Am Nachmittag präsentierte jeder seine gestaltete Badebekleidung und entschied sich für ein Design, das an der folgenden Instagram Challenge teilnehmen soll. Ich entschied mich natürlich für mein Seepferdchen, weil es nicht nur ein Design, sondern auch eine Metapher darstellt und ich das entstandene Design toll finde. Der letzte Abend stand nun an und wir ließen diesen bei einem super leckeren Abendessen mit Sükartoffelgnochis ausklingen.

 

 

Samstag. den 21. Mai

Der Wecker klingelte schon früh, da die lange Reise zum Flughafen anstand. Um 15h war der Trip dann beendet und ich war wieder in Offenbach und erholte mich von den letzten interessanten, aber auch anstrengenden Tagen.

 

Mit vielen tollen Eindrücken sitze ich jetzt hier und denke wahnsinnig gerne an die tolle Zeit mit der Adidas Swim Crew zurück. Vielen Dank an das gesamte Adidas Team, das diesen Trip ermöglicht und bestmöglich organisiert und vor Ort unterstützt hat. Der Blick hinter die Kulissen war sehr spannend und ich freue mich, dass ich meinen Teil für neue Ideen beisteuern konnte.

Vielen vielen Dank auch nochmal an Chris von den Early Bird Swimmers, der mich überhaupt erst auf die Idee brachte die Bewerbung zu schreiben!

 

Jetzt seid ihr dran: Wenn Ihr gerne alle sechs Outfits sehen wollt, dann schaut bei Instagram auf der Seite von Adidas swim vorbei und wählt euren favorisierten Badeanzug aus. Die drei Anzüge mit den meisten Likes werden für 2017 in einer limitierten Edition hergestellt.

Das Projekt ist für uns jedoch noch nicht zu Ende, denn im Herbst geht es zu Adidas nach Herzogenaurach, wo wir uns alle wieder sehen und den weiteren Ablauf bis zum Endprodukt miterleben und teilweise mitbestimmen dürfen. Ich freu mich drauf!

Instagramchallenge vom 8.Juni 13:00 bis Sonntag Abend 12 Juni STIMMT AB!!!!

 

 

 

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