Throwback 2015

In einer Saisonpause hat man die Möglichkeit nach vorne und zurück zu blicken. Gutes und schlechtes zu reflektieren und sich Gedanken darüber zu machen, was man erreicht hat und was man erreichen will. Ich bin dankbar dafür, 2016 endlich meinen Traum von einer Mitteldistanz erfüllen zu können, aber der Weg dahin hatte Höhen und Tiefen.

Mein Jahr 2015 fing eigentlich genauso an wie 2014 aufhörte.

Dazu erstmal in die zweite Hälfte 2014 zurück. Nach meiner Saison 2014 entschied ich mich dafür, mir Trainingspläne schreiben zu lassen. Zum einen damit ich mich einfach ein bisschen weniger unter Druck setze und zum anderen sollte es endlich mal vorwärts gehen, was 2014 nicht wirklich der Fall war. In meiner Trainingsgruppe in Offenbach trainiere ich mit ambitionierten Leistungssportlern, die jedes Jahr auf Meisterschaftsjagd auf nationaler und internationaler Ebene gingen. Dadurch setzte ich mich immer zu sehr unter Druck und hatte kein richtiges Gefühl für ein richtiges Maß an Training. Wenn ich da keine zweistellige Wochenstundenzahl nennen konnte, fühlte ich mich schlecht. Ich dachte immer als Triathlet muss man in der Woche locker über 10 Stunden die Woche kommen,egal wie. Das Planen der Trainingseinheiten, das Strukturieren und das Periodisieren stresste mich teilweise mehr als das trainieren selbst. Wenn ich das mir selbst auferlegte Pensum nicht schaffen konnte, geißelte ich mich mit einem schlechten Gewissen und Vorwürfen. Ein Trainer sollte Abhilfe schaffen, mir sagen das machst du und das nicht, das ist gut für dich und das nicht und das trainierst du die Woche, fertig. Ich kann es nur empfehlen, mir ging es sofort besser und war wöchentlich erstaunt darüber wie wenig Training ich im Plan stehen hatte. Es lies sich alles super bewältigen ohne Probleme und schlechtes Gewissen. Für mich eine Investition in ein entspannteres Sportleben. Der andere Grund war, seit 2013 blieben Verbesserungen aus. Ich trainierte kontinuierlich, aber ich blieb stehen. Ich bewegte mich nicht nach vorne und zum Ende hatte ich sogar das Gefühl, dass es immer schlechter wurde. Ein Trainer sollte mögliche Fehlerquellen im Trainingsaufbau beseitigen und ich versprach mir endlich die magische 1 Stundenmarke auf 10km sicher hinter mir zu lassen. Dieser Erfolg blieb jedoch erstmal aus. Jetzt zu 2015, für mich ein sehr spannendes Jahr.

2015!!!

Nina ( meine Trainerin) verzweifelte, im Januar liefen wir Intervalle zusammen, ich am Limit und sie locker nebenher “ 400m in unter 2 min das muss doch gehen“ ihre Aussage. Schließlich haben wir schon 3 Monate intensives Training hinter uns, aber die 2min blieben hartnäckig. Sie war ein bisschen ratlos, ich verzweifelt. Im Februar dann, der erste Test, 10km Winterlaufserie Jügesheim, unter einer Stunde hatte ich mir vorgenommen und viele anderen hofften es. Im 6er Schnitt lief ich an. Im Ziel war ich nach 1:01 deprimiert, niedergeschlagen und total frustriert. Ich merkte auch, dass Nina nicht ganz zufrieden war, baute mich aber auf und zeigte eine gewisse Zuversicht. In der Woche danach analysierten wir alles, bis sie zu dem Entschluss kam, ein großes Blutbild muss her, da ist irgend was, was wir nicht sehen. Ich nahm jeden Tipp dankbar an. Freitag drüber gesprochen und Montag in die Tat umgesetzt, aber ich erwartete nichts, ich fühlte mich wie immer weder krank noch schlapp. Dann kann der Schock, meine Blutwerte waren grauenvoll. Kein Eisenspeicher einen Hämoglobinwert von gerade mal 8 ( normal 14), und alles was mit meinen roten Blutkörperchen zu tun hatte war zu klein, verkümmert und zu schlecht ausgebildet. Es gab berechtigt Grund zu sorge, mein Hausarzt legte ein ernstes Gesicht auf und nahm mahnende Worte in den Mund. Die Frage stellte sich wo das her gekommen war. Schlimme Theorien schwebten im Raum und der Wasserspeicher in mir stieg an, bis er irgendwann in einem Bächchen von Tränen übrlief. Mir war alles zu viel. Die erste Amtshandlung von ihm um mich wieder in die richtige Spur zu bekommen: Überweisungen zu allen Fachärzten, die ich kannte, Eisentabletten in Dosen von 200mg 2x am Tag und das schlimmste 6 Wochen absolute Ruhe, kein Sport, keine körperlichen Anstrengungen. Ich war fix und fertig. 6 Wochen… Das war genau bis zu meinem Trainingslager auf Lanzarote über Ostern. Wenn ich keinen Sport machen darf gibt es einen Strandurlaub, dachte ich. Schrecklich ich wollte gar nicht darüber nachdenken, den anderen beim Trainieren zu schauen zu müssen. Ob ich trainieren durfte oder nicht hing von meinen Blutwerten ab. Wenn ich einen HB von 10 bis dahin erreiche dürfe ich langsam wieder anfangen. Ich tat alles: Rotebeete, Amecken Eisen+, Eisentabletten, Beeren, viel Fleisch und und und. Der Ärtze Marathon ergab außer große Augen, das ich für diese Werte noch sehr gut aussehen würde, nicht viel. Also schlug ich die Zeit tot und wartete geduldig Woche 6 ab und kümmerte mich um meine Rote Armee. Sie dankten es mir mit einem HB von 10,6. Das Trainingslager war gerettet, aber natürlich lief das Training auf Sparflamme. Ich fing ganz locker an und erst in der zweiten Trainingswoche konnte man von Trainingslager sprechen. Aber schon auf Lanzarote merkte ich eine Leichtigkeit im Sport, wie ich sie noch nie hatte. Harte Einheiten waren zwar hart aber nicht lähmend. Ich spürte, dass sich was in meinem Körper bewegte und berichtete allen freudig über mein Fortschritte; schnelle Einheiten und Zeiten die unglaublich erschienen.

Zu Hause angekommen und regeneriert zeigte sich, dass der HB weiter stieg und mit 13,8 normal zu sein schien. Nach 10 Wochen aufpeppen mit Eisen stellte ich mich meinem ersten Härtetest. 10km, Lauf für Mehrsprachigkeit. Die Erwartungen waren nicht sehr hoch, 6 Wochen kein Training, das wird sich bemerkbar machen. Gleiches Ziel wie im Februar, jedoch anderes Ende. Ich lief an und von km zu km wurde das Laufen leichter, es war unfassbar und ein unbeschreibliches Gefühl. Auf zweiter Runde ein Gefühl was ich noch nie hatte, ich überholte Läufer ich lief nur noch lachend und konnte bis zum letzten Km noch beschleunigen. Im Ziel dann, 51:39. Kaum zu Glauben, 10 min schneller als im Februar. Ich war fertig mit der Welt und erntete wieder große Augen, aber diesmal vor Freude. Alle freuten sich für mich und ich noch viel mehr. Die 60min Marke war überwunden und das deutlich. Wenn ich das heute so schreibe, kann ich es immer noch kaum glauben. Eine 51 hoch wie aus dem nichts. Aber das war noch nicht alles. Mein Jahr ging so weiter, eine Bestzeit jagte die andere und ich bekam ein ganz neues Sportgefühl. Angekommen in der Triathloncommunity, akzeptiert von anderen Athleten fühlte ich mich gleichberechtigt. Die Angst letzte zu werden war weg und ich konnte endlich mit einem besseren Gefühl zu Wettkämpfen fahren. Ich sorgte bei mir, und bei anderen 2015 für große Überraschungen, als Ersatzfrau zu beginn der Saisonplanung wurde ich nun in Bruchköbel beste Orberin und lies viele Ligaathletinnen hinter mir. Der Erfolg brachte mir Selbstvertrauen und spornte mich an bis zu meinem Saisonende Bestleistungen zu bringen. Ich wollte bis zum Ende wissen was drin ist, was steckt in mir. Zum Ende absolvierte ich in zwei Mitteldistanzstaffeln, was eine Mitteldistanz in zwei Wochenende ergab. Mein Test für 2016.  Der krönende Abschluss für mich waren die Bestzeiten über 10km bei der Spessartchallenge in Bad Orb und über einen Halbmarathon. Beide zeigen mir, dass 2016 noch besser werden kann, ich bin bereit hart zu arbeiten und besser zu werden.

Heute versuch ich nach vorne zu schauen und mich zu freuen, dass sportliche Träume nun in die Nähe der Leistungsfähigkeit gerückt sind und nicht mehr verschwommen in der Ferne warten. Im Frühjahr haderte ich noch damit 2014 verschenkt zu haben. Ein Jahr umsonst trainiert zu haben. Da ich nun weiß, dass sich diese schlechten Werte langsam seit Mai 2014 aufgebaut haben, kann ich diese Gedanken verwerfen. Ich habe buchstäblich meine Körper in den Keller gewirtschaftet. Das hat mich wahnsinnig frustriert und ich hab mehr darüber nachgedacht wo ich heute stehen könnte wenn ich gewisse Fehler nicht gemacht hätte. Heute glaub ich auch aus 2014 profitiert zu haben. Der Körper vergisst und verlernt nichts, die Reize die ich gesetzt habe waren da, ich konnte sie nicht verarbeiten und ich bin mir sicher, dass diese Leistungsexplosion so nicht möglich gewesen wäre, denn nur Eisentabletten alleine machen keinen besseren Sportler aus mir. Aus Fehlern lernt man und heute versuche ich, auch dank meiner Trainerin, bewusster zu trainieren und auf meinen Körper zu achten. Wenn der Körper nach Pause schreit sollte man sich nicht die Ohren zu halten und weiter rennen. Die Signale unseres Körpers sind die wichtigsten Richtlinien, die wir haben und auf die wir hören müssen. Schließlich haben wir nur einen davon und keinen ganzen Kleiderschrank voll und mit dem müssen wir haushalten. Erfolge sind nicht alles und dürfen auf keinen Fall auf Kosten der Gesundheit erreicht werden. Be Tri and have fun.

2016 soll mein Jahr werden, ich will mich weiter verbessern und meine Ziele erreichen. Aber werde dabei immer wieder ein Auge auf meinen Körper und meine Gesundheit haben.  Also bleibt in Bewegung und passt auf euch auf.imageimageimage

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Faszination Faszie

Ich bin selber Physiotherapeutin und Triathletin, zwei Gründe warum ich mich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt habe. Der Trend konnte sozusagen nicht an mir vorüber gehen. Da mich immer wieder Patienten fragten “ warum reden momentan alle über diese Faszie“ oder „haben sie auch so eine schwarze Rolle zu Hause und was macht man damit“. Ja ich habe eine schwarze Rolle zu Hause und auch einen schwarzen Ball. Letztes Jahr war dies sogar ein Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder. Für mich ist die Faszie nicht mehr aus dem Sport und der Sportphysiotherapie wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil in meiner Therapie. Ich selber nutze die Blackroll regelmäßig um meine Regeneration zu verbessern oder mich zu mobilisieren. Aber warum erst jetzt? Warum hat man die Faszie erst jetzt entdeckt und ihr diese Bedeutung zugeschrieben?

Die Faszie fasziniert jeden Sportler der was auf sich hält rollt abends vor dem Fernseher über eine Schaumstoffrolle. Aber was ist die Faszie eigentlich? Gehört sie zum Muskel?  Die Faszie ist das Grundgerüst unseres menschlichen Körpers und ist ein Teil des Bindegewebes. Die Faszie ist ein gigantisches Netzwerk aus glatten Hüllen, Strängen und Bändern die den ganzen Körper durchziehen. Dieses Bindegewebe befindet sich überall und durchzieht Organsysteme, umgibt Knochen Muskeln und Gelenke. Dadurch werden alle Strukturen in unserem Körper miteinander verbunden und gestützt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind zahlreiche Rezeptoren und Sinnesorgane, die darin eingebettet sind. Aus diesem Grund spricht man auch von einem Kommunikationssystem oder Sinnesorgan. Auch die Unterstützung des Blutkreislaufes und des lymphatischen Systems ist eine wichtige Aufgabe der Faszie. Aus all diesen Aspekten wird klar, dass eine Störung in diesem System einen großen Einfluss auf all unsere Körperfunktionen haben kann. Viele Krankheitsbilder können somit mit der Faszie in Verbindung gebracht werden, was ganz neue Behandlungsansätze für Schmerzsyndrome und Bewegungseinschränkung liefert.

Viele und auch ich fragen sich natürlich warum erst jetzt und nicht schon viel früher? Über die Existenz der Faszie wusste man schon länger bescheid, doch die enorme Bedeutung für und die Funktionen im menschlichen Körper wurden bisher außer Acht gelassen. Grund dafür war, dass sich kaum jemand der weißen faserigen Struktur annahm. Bei Sektionen wurde die weiße Substanz häufig weggeschnitten, um den Blick auf die vermeintlich wichtigere Struktur frei zu legen. Auch wir entfernen bei einem schönen Steak das weiße, die Faszie, um nur zartes Muskelfleisch in der Pfanne zu haben. Eines Tages nahmen sich Wissenschaftler dieses Abfallgewebes an und erkannten wie wichtig diese Struktur ist. Die Verbreitung dieser Information lässt nun auch Operateure vorsichtiger mit ihrem Skalpell umgehen. In vielen Ops wird nicht mehr willkürlich im weißen Gewebe rumgeschtten, da man sich jetzt den enormen Folgen bewusst ist.

Was bedeutet das nun für mich als Sportler, wenn ich Schmerzen habe? Ist das immer die Faszie? Nicht immer liegt die Verletzungsursache oder der Schmerzauslöser in der Faszie. Jedoch wird nun klarer, dass die Faszie häufig mitbeteiligt ist wenn irgendwas in unserem System Körper nicht stimmt. Allein deshalb, weil die Faszie sich überall befindet. Kleine Mikrotraumen, Verdrehungen oder Verformungen können die Gleitfähigkeit der Faszie beeinflussen. Diese können durch akute Traumen aber auch durch Überforderungen und Unterforderungen entstehen. Durch die Einschränkung der Gleitfähigkeit, nimmt dann das Fasziengewebe Einfluss auf die umliegenden Strukturen, worin dann der Grund für Schulter-, Knie- oder Achillesbeschwerden liegen kann. Diese Verdrehungen und Verformungen können jedoch durch einfache Mittel wieder beseitigt werden. Was verformt wurde kann man wieder zurück formen. Zum Beispiel mit Druck auf die betroffene Struktur.

Nun fragt man sich als Sportler, was bedeutet das nun für mich, wie pflege ich meine Faszien richtig und was kann ich  tun, um Einfluss auf mein Fasziengewebe zu nehmen? Die gute Nachricht: Fasziengewebe ist sehr anpassungsfähig. Das alte Sprichwort „wer rastet der rostet“ ist hier das Maß der Dinge. Das Fasziengewebe hat eine enorm hohe Anpassungsfähigkeit. Mit einem gezielten Training kann jeder sein Fasziengewebe in Form bringen .“ Wer sich nicht bewegt verklebt“ ist hier das Motto. Man sollte versuchen, so viele unterschiedliche Reize ins sein Bindegewebe zu geben wie es nur geht, um das Fasziengewebe so plastisch wie möglich zu halten. Immer mal was neues ausprobieren. Flexibel bleiben im wahrsten Sinne ist hier gefragt. Besonders gut reagiert die Faszie auf langsame Bewegungen über die gesamte Bewegungsamplitude die am Ende kurz gehalten werden. Yoga oder das klassische Dehnen können hier gut angewendet werden. Mit immer wieder neuen Reizen wird das Bindegewebe angeregt neue Zellen zu bilden und sich neu auszurichten. Hier ist alles erlaubt was bewegt. Nur eine gut trainierte Faszie kann Höchstleistungen erbringen und schnell regeneriert.

Und warum jetzt diese schwarze Schaumstoffrolle? Wenn man mit Druck über die einzelnen Muskelpartien rollt soll die Durchfeuchtung angeregt  und die Ausrichtung der Faszienstrukturen stimuliert werden. Das Prinzip ist ähnlich wie das Ausdrücken eines Schwammes. Die Faszie wird beim Abrollen ausgedrückt und füllt sich wieder mit neuem Gewebswasser. Dieser Flüssigkeitsaustausch sorgt dann für eine reibungslose Gleitbewegung zwischen den einzelnen Gewebsschichten. Dies stärkt die Faszie und macht sie elastischer. Da man durch die Faszienmassage Stoffwechselprozesse anregt, eignet sich diese besonders nach harten Trainingseinheiten als Regenerationsbeschleuniger. Bei der Durchführung sollte man auf ein langsames Tempo achten und sich langsam in die Faszie hineinschmelzen. Wer zu schnell und zu schmerzhaft rollt, verkrampft und arbeitet kontraproduktiv. Ich selber behandle Faszien nach der FDM mit der Typaldosmethode.

Also wie immer viel Spaß und bleibt in Bewegung

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Rollin Rollin Rollin 😉

I did it HM Bestzeit beim Auwaldlauf in Hommertshausen

Am Samstag war es endlich soweit, ich war gesund und fit und endlich durfte ich meinen Halbmarathon laufen. Auf den hab ich mich nun unfreiwillig zwei Wochen länger vorbereitet als ich eigentlich wollte. Aber egal ich wollte es unbedingt und war bis unter die Haarspitzen motiviert.

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Der Tag startete schon sehr früh. Obwohl erst um 15 Uhr der Startschuss für meine 21,1km fiel stand ich um 7:00 Uhr morgens schon auf, da mein Freund seit kurzem bei den Masters mit schwimmt und die um 8:30 zum Schwimmtraining läuteten. Alleine Frühstücken macht eben nur halb so viel Spaß. Außerdem merkte ich schon Freitag Abend deutlich meine Vorstartspannung und das Bad der Gefühle wechselte von fit zu nicht fit, gute Beine schlechte Beine und die Wade zwickt schon wieder. Da wollte ich nicht alleine nervös auf meinem Honigbrötchen raum kauen.

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Um zwölf Uhr wollte wir Richtung Hommertshausen los fahren, da es ein Stückchen weiter weg ist. Die Zeit dazwischen überbrückte ich mit Wäsche waschen, GZSZ schauen und Beine dehnen. Ich legte mich aufs Sofa, ging aufs Klo und zog mich schon mal meine Wettkampfklamotten an. Gefühlt ging die Zeit einfach nicht rum und ich hatte immer mehr Zweifel ob ich überhaupt fit genug war und rechnete mir alles schön. Eine 1:45.59 ist auch ne 1:45 und eine 1:46:24 ist immer noch Bestzeit. Endlich war es soweit Flo kam nach Hause und wir packten unsere Sachen und fuhren los. 1:25 zeigte das Navi an, noch mehr Zeit sich Gedanken zu machen und mit sich zu hadern dachte ich mir, aber die Zeit ging schnell rum. Um 13:00 kamen wir in Hommertshausen an. Irgendwo im nirgendwo. Die Organisatoren waren noch rege mit dem Aufbau beschäftigt und ich sah noch keinen einzigen Läufer. Also hieß es wieder, Zeit tot schlagen. Umgezogen war ich schon, also schaute ich, dass ich keinen Hunger bekam, aß eine Banane, dann einen Riegel und endlich kamen die ersten Läufer. Nicht viele, aber ich wusste, dass ich nicht alleine an der Startlinie stehe werde. Dass es nicht viele werden war mir klar. Schließlich sind wir nicht in München, Hamburg oder Frankfurt. Am Ende waren es fast 80 Läufer. Nun kam endlich die Zeit sich ein bisschen warm zu laufen. Wo die Strecke lang ging wusste ich immer noch nicht, also lief ich einfach ein bisschen die Straße hoch und runter. Ein bisschen Lauf ABC, ein Paar Sprünge und 3 Steigerungsläufe. Eben das was ich immer mache vor einem Lauf. 3 Runden a 7 km lagen vor mir und ich versuchte mir das Rennen ein bisschen im Kopf einzuteilen. Egal wie, ich war bereit: So weit sind wir jetzt gefahren jetzt wird es durchgezogen und ich hatte einfach Bock einen Halbmarathon zu laufen.

Relativ pünktlich fiel dann der Start um 15 Uhr und alle starteten zusammen, auch die  7km Strecke. Unterscheiden konnte man die Läufer nicht, wodurch wohl viele das Rennen zu schnell angingen, inklusive mir. Es lief super, die ersten 7 km gingen wirklich fantastisch, nach 33 min kam ich das erste mal an Flo vorbei. Viel zu schnell aber bisher fühlte ich mich gut. Die Strecke war ok, man konnte sie sich gut einteilen. Es war alles drin. Leicht bergauf, leicht bergab, Straße, Wiese und Waldwege wechselten sich ab, es machte wirklich viel Spass dort zu laufen. Ich dachte immer nur an 7km, Runde für Runde, und ich versuchte gar nicht die 21 km in meinen Kopf zu lassen. Nach der ersten Runde dünnte sich das Feld enorm aus. Es hatten sich doch mehr für die 7km entschieden als ich dachte. Jetzt musste ich mein eigenes Rennen lauf um mich herum war nicht viel los. Aber auch die 2. Runde lief erstaunlich gut. Als ich wieder an der Ziellinie vorbei lief sagte mir Flo, dass ich nur 20 sec langsamer war als auf der ersten Runde. 14km geschafft jetzt nur noch eine Runde, nur noch einmal 7 km, aber das wurden die härtesten. Es gab keine Stimmungnester, keine Hotspots und auch keine Musikkapelle die spielte. Ich war alleine auf meinen letzten 7km. Ich, zwei Haflinger und zwei Kuhherden. Vor und hinter mir ein paar Läufer. An diese versuchte ich mich ran zu saugen. Die Abstände zu halten war mein Ziel. Aber der Blick auf meine Uhr und das Gefühl meiner Beine sagten mir, dass es harte letzte Kilometer werden. Ich rechnete im Kopf Splitzeiten hoch und runter, auch um mich ein bisschen abzulenken. Kein Mensch auf der Strecke, das ist echt hart für den Kopf. Erst auf dem letzten Kilometern standen ein paar Leute, versammelt um einen Streckenposten, die klatschten und einem motivierende Sachen zu riefen. Ich versuchte nochmal Gas zu geben und als ich in die Straße abbog, in der das Ziel sich befand, merkte ich, dass ich mich die ganze Zeit verrechnet hatte. Ich schaffe es. Das Ziel lag bergab, ich ließ es nochmal richtig rollen und als ich den Sprecher meinen Namen in Verbindung mit 1:44 sagen hörte, riss ich die Hände nach oben und lief überglücklich durch das Ziel. Ich habe es geschafft. Ich war vom Kopf und vom Körper fix und fertig. Aber echt happy: Ich bin an meine Grenzen gegangen, habe alles rausgeholt und bin dafür belohnt worden. Insgesamt wurde ich auch noch 4. Frau, Platz 3 lag in Sichtweite, aber doch echt weit entfernt.

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Mein Resümee: Ein toller Lauf, schöne 3 Runden, die ein bisschen anspruchsvoll sind und somit nicht ultraschnell. Für 8 Euro kann man, glaube ich, nirgendwo günstiger einen Halbmarathon laufen. Auch wenn ich kleine und familiäre Veranstaltungen echt mag und toll finde: Bei 21km hilft es ein wenig, wenn ein bisschen was los ist auf der Strecke. Gerade wenn man kämpfen muss.Kühe und Pferde sind nicht die besten Motivatoren und ich konnte einfach nicht verstehen was sie mir sagen wollte.

Ich hatte Spaß und habe mein Saisonziel erreicht und mich sowohl auf 10km als auch auf dem Halbmarathon wahnsinnig verbessert. Bleibt in Bewegung. Ich mach erstmal OFF.

Ohm Schanti Ohm/ Mix up your run

Im Herbst und Winter versuche ich immer wieder en bisschen was auszuprobieren. In der kalten Jahreszeit stehen alle drei Disziplinen im Triathlon nicht so im Focus wie im Sommer und Frühjahr. Deshalb ist Platz und Raum für Neues. Dieses Jahr steht Yoga bei mir im Programm. Ich habe früher im Fitnessstudio schon mal ein paar Stunden besucht und gemerkt, dass dies eine tolle Form des Bewegens ist. Man dehnt sich, spannt Muskeln an und das alles im Einklang von Körper, Geist und Seele. Sehr spirituell hört sich das alles am Anfang an, aber insgesamt doch eine anstrengende Sache.

Yoga ist sehr vielschichtig und man kann in viele verschiedene Formen eintauchen, von sanft bis brutal anstrengend ist alles dabei. Natürlich hat das heutige Yoga nicht mehr viel mit den spirituellen hinduistischen Sachen und Vorschriften von damals gemeinsam. Die verbreiteste Art ist das Hatha Yoga. Dabei werden Asanas ( Körperstellungen), Pranayama ( Atemtechniken) und Meditation miteinander verbunden. Alle Yogaformen haben gemeinsam, dass sie Stress abbauen und Beweglichkeit fördern sollen. Letzteres ist genau mein Ansatzpunkt. Früher war ich beweglich wie eine Spaghetti, durch Turnen und Gardetanz hatte ich nie Probleme, eher umgekehrt. Aber man wird ja auch nicht jünger und der Spagat ist weit in die Ferne gerutscht. Auch beim Laufen und Schwimmen merke ich immer wieder wie fest und unbeweglich ich in der Brustwirbelsäule geworden bin und wie schwach im Gegensatz dazu mein Schultergürtel ist. Yoga unterstütz mich genau da. Durch langgehaltene Position wird meine innere Mitte gekräftigt aber auch gegenseitig mobilisiert. Durch die Halteübungen wird aber auch meine Koordination gefördert. Lange im Krieger 1 oder 2 zu stehen fiel mir am Anfang echt schwer. Kraft in den Beinen und Koordination waren mangelhaft, aber von mal zu mal wird es immer besser. Auch der Muskelkater wird immer besser, bzw.weniger. Nach meinen ersten 1,5 Stunden bin ich fast auf allen Vieren aus dem Studio gekrochen. 3 Tage lang habe ich jeden Muskel in meinem Körper gespürt, aber anders wie nach normalem Krafttraining. Aber auch heute bin ich immer noch froh wenn ich mich auf meine Yogamatte hin legen kann und die Yogin kommt, um mich für die kleine Meditation zu zu decken. Wenn ich da so gut durchbewegt liege merke ich wie sich jeder einzelne Muskel dann entspannt und ich nun nicht mehr aus dem Studio krieche, sondern wie auf Wolke sieben aus dem Studio schwebe. Für mich ist, dass eine super alternative zu meinem Tiathlontraining. Ich werde es auch versuchen während der Saison beizubehalten, nicht nur des Sportes wegen, sondern weil die Yogacommunity auch menschlich ein guter Ausgleich zu dem Ausdauerwahnsinn ist. Die Menschen in meinem Studio sind ultranormalis und fürchterlich geerdet, total entspannt. Auch das macht mein wöchentlicher Besuch im Yogastudio einfach schön, alle sind locker und entspannt und da interessiert kein Mensch mehr ob du Bänker, Modetussi oder Triathletin bist. Alle sitzen auf ihren Matten in ihren bunten Hosen, die Atmung fliest und man konzentriert sich nur auf sich und seinen Körper. Einfach schön, diese Ruhe, besonders wenn man abgehetzt aus dem stressigen Alltag kommt.

Ob jetzt Yoga Pilates, Freeletics, Crossfit oder sonst irgendwas euer Ausgleichtraining ist, bleibt (glaub ich )egal. Hauptsache ist ihr tut was und bleibt in eurem Sport nicht zu einseitig. Denn einseitiges Training bringt uns nicht weiter. Der Körper ist sehr plastisch in der Aufnahme seiner Reize und nur wenn wir verschiedene Reize in ihn hinein geben haben wir die Chance uns auch vielseitig zu entwickeln. Das macht am Ende ein guter Körper aus. In diesem Sinne bleibt immer in Bewegung.

Ohm Shanti Ohm 😉

Ein Bild von mir beim Yoga existiert noch nicht, ist glaub ich auch besser 😉

Ab an die Front ;-)

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Ich liebe mein Asics ALLLLEEEE

Ich will an dir Front und hab es getan .Am Mittwoch den 07 Oktober startete die Bewerbungsphase für die Asics Frontrunner und ich hab mich beworben. Anfangs glaubte ich, dass es eine Laufcommunity von lauter super schnellen und krassen Rennraketen ist. Aber seitdem ich mich regelmäßiger bei Instagram aufhalte habe ich gemerkt, dass es ein bunter Haufen ist, bestehend aus Laufverrückten jeden Alters und Leistungsbereichs. Die meisten leben und lieben den Laufsport einfach und möchten diese Begeisterung an andere weitergehen. Aus diesem Grund habe ich mich nun auch beworben, weil ich dabei sein möchte. Der große Erfahrungsschatz, die gegenseitige Motivation und Unterstützung untereinander fasziniert mich einfach. Ein Teil von dieser Gruppe zu sein würde mich auch sportlich weiterbringen. Der Austausch von Erfahrung mit anderen Athleten hilft enorm um sich weiterzuentwickeln und vielleicht auch andere Wege zu gehen. Aber jetzt heißt es erstmal warten, nicht nur ich habe den Wunsch dazu zu gehören, sondern viele andere Läufer auch. Die Entscheidung, wer zu den glücklichen 45 gehören wird, dürfte den Verantwortlichen sicherlich schwer fallen. Die Wartezeit werde ich mit ein paar Laufwettkämpfen und Duathlons überbrücken und versuchen positiv auf mich aufmerksam zu machen. Damit eine Entscheidung zu Gunsten meiner Seite gefällt wird. ICH WILL ASICS FRONTRUNNER WERDEN!!!! Vielleicht hört mich ja jemand 😉

Von OFF to ON ( Ich dachte ich lauf….)

…..13.1 thirteen Point one miles,69,168 ft, 23,056 Yards, 21,08km oder einfach Halbmarathon.

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Bis letzten Sonntag lief alles optimal. Das Training war absolviert und der letzte lange Lauf am Sonntag abgespult. Auch die 9 km Endbeschleunigung fühlten sich ganz ok an. Doch nach den Turbulenzen in der letzten Woche passierte das, was sich irgendwie angekündigt hatte. In der Nacht von Sonntag auf Montag erwischte es mich total.

Letzte Woche wurde ich schon mit einer Migräneattacke und brechen für einen Tag lahmgelegt. Die Erholung stellte sich jedoch schnell ein und nach einem Tag schwächeln dachte ich, ich bin wieder voll im Kurs. Das Training ein bisschen umgestellt, so dass die Kerneinheiten weiterhin stehen bleiben konnten und weiter geht’s. Ich war voll motiviert, es fühlte sich einfach super an. Ich wusste es könnte klappen mit den 1:45. Doch dann kam das, was sich keiner vor einem Hauptwettkampf wünscht. Was ich noch nicht mal anderen Menschen wünsche. Was das schlimmste ist was man sich eigentlich vorstellen kann, wenn man so viel Schweiß und Training in ein Projekt gesteckt hat. Ich wurde krank. Nicht mal ein bisschen, sondern so richtig. Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf und Gliederschmerzen. Ich war total platt. Montag schleppte ich mich mit wenig Schlaf und schniefender Weise auf die Arbeit. Irgendwie hab ich es geschafft den Tag zu bewältigen, doch dann ging es nur ins Bett. Dass ich dann gefühlt 2 Tage nicht verlassen habe.

Ich zählte die verbleibenden Tage bis zum Halbmarathon und hoffte Dienstag wieder fit zu sein und verschob ich die erste Laufeinheit auf Mittwoch. Schließlich versuchte ich es am Donnerstag und scheiterte kläglich, 30 min mit Lauf ABC zu absolvieren. Dann nahm ich mir vor Freitag abzuwarten. Ich redete mir ein, dass die Form nicht nach einer Woche weg ist und ich schon mal einen Lauf gemacht habe, bei dem ich mich nicht gut fühlte. Doch Freitag dann das Gefühl, irgendwie wird es wieder schlechter. Missmutig entschied ich mich, nicht zu Laufen und mit meinen Patenkindern in den Opel Zoo zu fahren. Eigentlich ne super Alternative, mental aber nur ein schmaler Trost.

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Jetzt habe ich mich darauf eingestellt, zwei weitere Wochen Training. Nochmal lange Läufe mit Endbeschleunigung, 2000 er 3000er Intervalle, die ich ja sooooo liebe. Und was mich am meistens wurmt, 2 Wochen später Off Saison. Jetzt nochmal die Motivation hochhalten nach einer Saison, die schon seit Anfang Mai in vollem Gange ist. Echt hart und gerade total schwer. Ich dachte heute fängt es an Chips futtern, Füße hochlegen und alle fünfe gerade sein lassen. Doch falsch meistens kommt es anders als man denkt. Nochmal zwei Wochen voll Spannung und Konzentration. Race Day ist diesmal der 17.10 in Hommertshausen.

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Keine Ahnung wo das ist aber Flo und das Navi werden mich schon hinbringen. Ich bin gespannt und hoffe die zwei Wochen gut rum zu bekommen. Nach 1,5 Stunden Yoga am Morgen schnürte ich mittags dann die Laufschuhe. Nach einer Stunde laufen, hat mir mein Körper deutlich gezeigt das nicht zu laufen die richtige Entscheidung war. Die Leistung ist noch verbesserungswürdig. Nun heißt es wieder all eyes on Halbmarathonbestzeit  :-)))))

Immunboost

Jeder Sportler kennt es, der Sommer geht und draußen wird es ungemütlich. Um uns herum hustet und schnieft es und jeder schreit wieder “ ich bin krank“. Mein Ziel ist es immer unbeschadet durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Auf keinen Fall will ich krank werden. Aber dieses Jahr hat es mich mal wieder so richtig erwischt. Warum? Keine Ahnung! Ich weiß es nicht!  Jetzt heißt es jedoch so schnell wie möglich wieder fit werden. Sowohl zum unbeschadeten Durchkommen, als auch wenn es euch voll erwischt hat gibt es ein paar Tipps von mir. Hauptsächlich greife ich da auf die Tricks von Dr. Feil zurück und kurbele so gut wie es geht meinen Stoffwechsel an, damit der Körper so richtig in Wallung kommt. Das gibt Bakterien und Viren keine Chance. Basis der Rezepte sind hauptsächlich Gewürze. Damit kann man seine Erkältungstee pimpen und somit den Immunboost hervorrufen.

Die Gewürze bekommt man überall und die meisten werdet ihr schon im Haushalt haben.

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INGWER/ KURKUMA/ CHILI/ CARDAMOM/ PFEFFER/ ZIMT das sind die Geheimzutaten für eine erfolgreiche Immunabwehr. Let´s boost it. Ergänzen kann man das alles noch mit frischen Sprossen, Zink und Vitamin D.

Aber nun erstmal zu den Gewürzen, sie gehören zu den gesundesten Lebensmitteln der Welt

INGWER: Mein Favorit, Ingwer kann man vielfältig und überall einsetzen. Ob in Tee aufgebrüht oder Soßen, auch Gemüsepfannen und Suppen kann man mit Ingwer würzen. Am besten entfaltet er seine ätherischen Öle frisch. Man schneidet ihn am besten in kleine Scheiben. Auch wie bei anderen Lebensmitteln sitzen die wichtigsten Inhaltsstoffe direkt unter der Schale. Deshalb Vorsicht beim Schälen. Diese Stoffe heizen uns dann so richtig an. Diese Scharfstoffe wirken durchblutungsfördernd und haben somit einen schleimlösenden Effekt, da sich Bakterien und Vieren nicht mehr so gut auf den Schleimhäuten festsetzen können. Ingwer unterstütz die Immunsystem bei der Krankheitsabwehr, indem es auch den Abfall von immunsystemstimulierenden Substanzen während einer Krankheit verhindert. Ingwer ist ein richtiger Immunturbo. In der Zubereitung total easy: Knolle kaufen, klein schneiden und ab ins heiße Wasser. Am intensivsten, heisst es, ist der peruanische Ingwer.

KURKUMA: Kurkuma ist ein Gewürz aus der asiatischen Richtung, was es im Laden in Form eines Pulvers zu kaufen gibt. Kurkuma ist genauso einfach einzusetzen wie Ingwer. Am besten einen 1/2 TL morgens in den Müsliquark oder in einen Smoothi. Wichtig ist hier nur die Inhaltsstoffe sind nur schwer wasserlöslich, deshalb am besten immer ein bisschen in Öl (am besten Speißeleinöl) auflösen, damit die Stoffe besser vom Körper aufgenommen werden können. Wie alle Gewürze wirkt Kurkuma entzündungshemmend und immunstärkend. Die Stoffe unterstützen den Körper bei der Bildung von spezifischen T-Zellen, die besonders wichtig für die Krankheitsbekämpfung sind. Tipp: Mangosmoothi 250ml Buttermilch, 1 Mango, 1EL Speiseleinöl 1TL Kurkuma, 1cm Ingwer, Pfeffer, Limettensaft und etwas Hönig

CHILI: Wer kennt sie nicht, die kleinen scharfen roten Schoten. Das diese uns die Schweißperlen auf die Stirn treiben können und uns richtig einheizen weiß jeder. Aber in der kleinen Schote steckt viel mehr. Wer hätte das gedacht, sie wirkt schleimhautschützend, sowie schmerzsenkend. Die Stoffe der Chilischote blockieren Schmerzrezeptoren und verhindern so die Schmerzweiterleitung. Durch die Durchblutungsförderung der Schleimhäute können diese leichter Bakterien abwehren. Außerdem ist Chili ein 1a Schleimlöser und pustet Nase und Rachen frei so das man sofort besser durchatmen kann. TIPP: Feuerschokolade 1Tasse Milch, Wasser, Kokos oder Mandelmilch erhitzen 2-3 TL Kakao Pulver/ 1TL Honig/ 1/2TL Zimt Prise Pfeffer und Chilipulver erhitzen

ZIMT: Bei Zimt denkt man häufig an Weihnachten, Spekulatius und leckeres Gebäck. In dem Gewürz steckt jedoch mehr als nur Lust auf Weihnachten. Weit über 100 Substanzen, die gesundheitsfördernd sind stecken in der kleinen Holzstange drin. Die wichtigsten Wirkungen sind schmerzsenkung, entzündungshemmung, antibakteriell, schleimlösen und auch eine schweißtreibende Wirkung, werden dem Zimt zugeschrieben. In den Medien wird jedoch immer wieder vor  einem übermäßigen Zimtkonsum gewarnt. Laut diesen sollte man nicht mehr als 600g pro Jahr zu sich nehmen, ein TL hat 1,6 g was also total im Rahmen liegt.

Kardamon und Pfeffer entfalten ähnliche Wirkungen in unserem Körper wie die schon oben genannten Gewürzen:

6 Tipps für den optimalen Immunboost

1.MIT SCHÄRFE GEGEN INFEKTIONEN: die scharf schmeckenden Stoffe in Kohl Rettich und Kresse verhindern und hemmen Infektionen

2. STINKENDER DOPPELBOOST: Zwiebel und Knoblauch sind doppelt gut für das Immunsystem. Enthaltende Oligofruktose  schützt die Darmschleimhaut und in ihnen stecken noch anderen immunaktivierende Inhaltsstoffe.

3.GEWÜRZE MACHEN BAKTERIEN DEN GAR AUS: Chili, Kurkuma; Pfeffer; Paprika oder Kardamom enthalten wichtige Antioxidanzien und sind viel schlagkräftiger wie Vitamin C. Sie wirken antibakteriell .

4. BUNT IST GESUND: In den Farbstoffen der Schale von Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe die das Immunsystem schützen, hier gilt je intensiver die Farbe desto besser die Wirkung.

5. TEE TRINKEN: Grüner Tee oder Cystus Tee trinken, die bitteren Aromastoffe bekämpfen aktiv eingedrungenen Viren.

6. FÜR GEMÜSEMUFFEL: Das Immunsystem lässt sich mit den Spurenelementen Zink und Selen unterstützen. Die Spurenelementen unterstützen die Bildung von körpereigenen Enzyme und schütz vor krankmachenden Keimen.

Nun viel Spass beim Immunboosten und bleibt gesund

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